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Automobilzulieferer BASF eröffnet modulares Labor für Fahrzeugserienlacke

| Autor: Jens Scheiner

Der Unternehmensbereich Coatings der BASF hat am Standort Münster ein neues Labor für Fahrzeugserienlacke eröffnet. Seit 2014 wurde dafür ein bestehendes Laborgebäude für 24 Millionen Euro komplett saniert und um eine Etage aufgestockt.

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Im neuen „Lean Lab“ sorgt ein zwölf Meter langer und acht Tonnen schwerer Labordosierautomat für gleichbleibende Qualität und Reproduzierbarkeit von Standard-Formulierungen.
Im neuen „Lean Lab“ sorgt ein zwölf Meter langer und acht Tonnen schwerer Labordosierautomat für gleichbleibende Qualität und Reproduzierbarkeit von Standard-Formulierungen.
(Bild: BASF Coatings)

Das modulare Laborkonzept „Lean Lab“ soll europaweit für digitalisierte und transparente Prozesse sowie eine effiziente Nutzung von Ressourcen im Laborbereich sorgen. Seit 2014 wurde dafür ein bestehendes Laborgebäude für 24 Millionen Euro komplett saniert und um eine Etage aufgestockt. Entstanden sind vier Laborebenen mit Büros und Laborarbeitsplätzen, die alle digital miteinander vernetzt sind. In segmentierten Arbeitsprozessen sollen Produktentwicklungen vorangetrieben, Lackproben hergestellt und Applikationstests durchgeführt werden.

Ein optimiertes Logistikkonzept soll dafür sorgen, dass sämtliche Materialien für die tägliche Arbeit zur Verfügung stehen. Für die Qualitätssicherung sorgt ein zwölf Meter langer und acht Tonnen schwerer Labordosierautomat, der gemeinsam mit dem Anlagenhersteller Fricke Dosing + Filling Systems aus Minden entwickelt wurde. Die Maschine kann aus über 300 flüssigen Rohstoffen Standard-Rezepturen herstellen. Alle Arbeitsaufträge und die dazugehörigen Versuche innerhalb des Labors werden digital gespeichert und dokumentiert, so dass alle Prozesse Transparent und Reproduzierbar sind sowie der Wissenstransfer zwischen den einzelnen Standorten gewährleistet wird.

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Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE