Karosserie Bauteile aus Megacasting: Und die Reparatur?

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 7 min Lesedauer

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Komponenten mittels Megacasting herzustellen spart Geld in der Produktion. Was passiert aber, wenn die Komponenten repariert werden müssen?

Im Januar 2026 zeigte Volvo den Hinterwagen des Modells EX 60 als Struktur-Gussteil. (Bild:  Volvo)
Im Januar 2026 zeigte Volvo den Hinterwagen des Modells EX 60 als Struktur-Gussteil.
(Bild: Volvo)

Elon Musk hat das Elektroauto nicht erfunden – aber er hat es als Erster in die Massenproduktion überführt. Und genauso wenig hat er das Fertigen immer größerer und integrierter Bauteile per Druckguss erfunden – dieser Trend ist schon älter als die Marke Tesla. Aber er hat es bei der Produktion der Modelle 3 und Y in neue Extreme geführt, für die er in riesigen Druckgussmaschinen komplette Vorder- und Hinterwagen „aus einem Guss“ produzieren lässt. Vielleicht noch wichtiger war es, dass er diesem Verfahren einen für ihn typischen, möglichst spektakulär klingenden Namen gab: Gigacasting.

Dieser hat sich mittlerweile in der Branche etabliert, obwohl Fachleute wie Sebastian Lüttig, Partner und Director Mobility and Transportation bei der Unternehmensberatung Schlegel & Partner, eher von Megacasting sprechen. „Gigacasting kommt vor allem aus dem Tesla-Sprachgebrauch“, verdeutlichte Lüttig in seinem Vortrag auf den Würzburger Karosserie- und Schadenstagen am 20. März 2026.