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Mit Visueller Kommunikation den Umsatz steigern
Der zweite Programmpunkt widmete sich der Visuellen Kommunikation. Am Beispiel eines neuen BMW-Konfigurators für den Handel stellten die Redner den hohen Wert von Visualisierungen bei der Kundengewinnung dar. Christian Breit, Projektleiter Virtual Product Presentation bei der BMW AG, erklärte den Ansatz: „Wir zeigen dem Kunden sein Wunschfahrzeug virtuell.“ Der Konfigurator läuft dabei per App auf einem iPad, das wiederum mit anderen Endgeräten, wie Bildschirmen, beim Händler verbunden wird. Er ist in seiner Anwendung als Tool für den Verkäufer gedacht. Die Gründe für eine solche App erklären sich durch die Rahmenbedingungen beim Händler. So kann dieser aus Platzgründen nicht alle Produkte in den unzähligen Varianten vorhalten. Der Konfigurator ermöglicht hingegen eine individuelle Zusammenstellung des Wunschfahrzeugs. Solche Systeme finden sich auch bei anderen Herstellern. Allerdings soll es in diesem Fall erstmals flächendeckend bei BMW-Händlern eingesetzt werden. „Wir starten den weltweiten Rollout ab Januar 2013 für die Marke BMW sowie kurz danach für BMW i und 2014 für Mini“, kündigte Breit an. Und die Testphase bei ausgewählten BMW-Partnern verspricht einen Erfolg: „Wir erwarten nicht, dass wir dadurch mehr Fahrzeuge absetzen, aber wir stellen schon jetzt fest, dass wir mehr Ausstattung verkaufen“, sagte Breit. Durch die erweiterten Konfigurationsmöglichkeiten lassen sich mehr Ausstattungsteile an den Kunden bringen, was natürlich auch den Umsatz erhöht.
Unterstützung für die Zulieferer
Der dritte Vortragsstrang befasste sich mit der Beratungsleistung bei Zulieferern. Dafür hat Feynsinn unter anderem ein eigenes Zulieferer-Kompetenzzentrum. Aber auch OEMs wie Daimler hilft das Unternehmen bei der Zusammenarbeit mit den Lieferanten. In diesem Zusammenhang stellte Dr. Peyman Merat, der Projektleiter von PLM 2015 bei Daimler, die Erfahrungen beim Umstieg der Marke auf die Siemens-Software NX und die Folgen für die Zulieferer vor: Zwei Jahre lang hat seine Abteilung die verschiedenen CAD-Systeme verglichen und danach die Umstellung auf NX beschlossen. Und dieser Wechsel soll zeitnah vollzogen werden: „Ab 2013 werden wir jede Baureihe im Pkw-Bereich mit NX bearbeiten. Das ist eine klare Ansage“, kündigte Merat an. Sukzessive soll auch der Unternehmensbereich Daimler Trucks and Buses auf NX überführt werden. Natürlich bedeutet das auch eine notwendige Anpassung für die Zulieferer. Die möchte der Hersteller auch mit Hilfe von Feynsinn unterstützen. So wird diesen die NX-Software von Siemens zum Teil bereitgestellt, Zuliefererpakete über die Daimler-Seite angeboten (zum Beispiel Add-ons für NX) und die gezielte Qualifizierung beteiligter Mitarbeiter bei den Partnern unterstützt.
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