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Neue Modelle Bericht: BMW i3 bekommt keinen Nachfolger

| Autor: Christoph Seyerlein

BMW-Vertriebsvorstand Pieter Nota hat in einem Interview angekündigt, dass es keine konkreten Pläne für einen i3-Nachfolger gebe. Stattdessen konzentriert sich der Konzern auf andere E-Modelle. Dabei kommt der i3 trotz seines Alters immer besser bei Kunden an.

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Der BMW i3 ist seit 2013 auf dem Markt.
Der BMW i3 ist seit 2013 auf dem Markt.
(Bild: BMW)

Einst Elektro-Vorreiter, steht der i3 bei BMW offenbar auf dem Abstellgleis. Die „Financial Times“ zitiert Vertriebsvorstand Pieter Nota mit den Worten: „Es gibt keinen spezifischen Plan für einen i3-Nachfolger.“ Stattdessen wolle man sich bei der Elektromobilität auf andere Modelle konzentrieren, bis 2023 sollen es 13 sein. Außerdem rollt der Hersteller aktuell in seinen klassischen Baureihen mehr und mehr die Plug-in-Hybrid-Technologie aus.

Der i3 wird noch einige Jahre verkauft

Wann das Ende für den i3 kommt, sagte Nota nicht. Vorerst wird er weiter gebaut und „noch einige Jahre“ verkauft. Sicher sei zudem, dass BMW auch in Zukunft ein reinelektrisches Fahrzeug im Kompaktsegment anbieten will, so die Zeitung.

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Der i3 ist seit 2013 erhältlich und war BMWs erstes reines Serienelektroauto. Bis heute hat der Hersteller rund 150.000 Einheiten des Modells verkauft. Die Nachfrage war zuletzt kontinuierlich gestiegen. Im ersten Halbjahr 2019 setzte BMW nach eigenen Angaben 21 Prozent mehr i3-Einheiten ab als im Vorjahreszeitraum. Auch in Deutschland kommt das Auto bei Kunden aktuell gut an: Laut Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) kommt der i3 in diesem Jahr (Stand: Ende August) bislang auf 6.480 Neuzulassungen hierzulande. Das ist eine Steigerung von 97,38 Prozent im Vergleich zu den ersten acht Monaten 2018.

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