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Dieser Beitrag ist im Rahmen des Themenspecials "100 Jahre Preh" erschienen.

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Automobilzulieferer

Bilanz: Preh wächst weiter, der Ertrag sinkt

| Autor/ Redakteur: ampnet/deg / Svenja Gelowicz

Interieur-Spezialist Preh hat seine Geschäftszahlen vorgestellt: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ging im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück. Das Unternehmen aus Bad Neustadt an der Saale hat deshalb ein Sparprogramm gestartet.

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Preh-Chef Christoph Hummel: „Wir befinden uns zwar nach wie vor in Umsatz und Auftragseingang auf einem robusten Wachstumspfad. Mit dem operativen Ergebnis können wir aber nicht zufrieden sein.“
Preh-Chef Christoph Hummel: „Wir befinden uns zwar nach wie vor in Umsatz und Auftragseingang auf einem robusten Wachstumspfad. Mit dem operativen Ergebnis können wir aber nicht zufrieden sein.“
(Bild: Preh)

Der Automobilzulieferer Preh hat seinen seit fast zehn Jahren währenden Wachstumskurs auch im Geschäftsjahr 2018 fortgesetzt: Der Umsatz des Automobilzulieferers legte um 7,8 Prozent auf die neue Bestmarke von rund 1,32 Milliarden Euro zu (2017: rund 1,22 Milliarden Euro). Im Auftragseingang betrug das Wachstum der Preh-Gruppe 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Verschiedene Faktoren wirkten sich jedoch negativ auf die Ertragskraft von Preh aus, zum Beispiel erhöhte Materialkosten, negative Währungseffekte durch einen stärkeren US-Dollar und erhöhte Sparanforderungen von Kundenseite. Dementsprechend lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 44,8 Millionen Euro deutlich unter dem um Sondereffekte bereinigten Vorjahreswert von 52,7 Millionen Euro.

Preh kämpft mit schwierigen Marktumfeld

Neben hohen Investitionen in Zukunftsmärkte hat Preh auch weiter in den Aufbau seiner Belegschaft investiert. Ende 2018 beschäftigte die Preh-Gruppe rund 7.200 Mitarbeiter, was einem Zuwachs von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entsprach. Neue Jobs wurden dabei nicht nur international, sondern auch am Stammsitz in Bad Neustadt geschaffen. Dort stieg die Zahl der Mitarbeiter um rund vier Prozent auf 1.770 Beschäftigte.

Der Start in das Geschäftsjahr 2019 war für die Preh-Gruppe durch die allgemein gedämpfte Branchenkonjunktur und einen weiter steigenden Kostendruck geprägt. Preh befindet sich zwar auch im Jahr des 100-jährigen Firmenjubiläums weiter auf Wachstumskurs. Die Geschäftsführung hat jedoch ein Kostensenkungsprogramm auf den Weg gebracht, um die Ertragslage des Unternehmens wieder zu verbessern.

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