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Standorterweiterung BMW baut Forschungs- und Innovationszentrum aus

| Redakteur: Christian Otto

BMW investiert 400 Millionen Euro in den Ausbau des Forschungs- und Innovationszentrums FIZ am Standort München. Dort sollen die Themen E-Mobilität, IT und Künstliche Intelligenz forciert werden.

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Das Münchner Forschungs- und Innovationszentrum FIZ von BMW soll stark ausgebaut werden.
Das Münchner Forschungs- und Innovationszentrum FIZ von BMW soll stark ausgebaut werden.
(Bild: BMW)

Die BMW Group wird ihr Forschungs- und Innovationszentrum FIZ im Münchner Norden umfangreich ausbauen. In einem städtebaulichen Planungswettbewerb wurde der Masterplan „FIZ Future“ entwickelt, mit dem das Entwicklungszentrum bis 2050 um rund 50 Prozent wachsen soll. Im ersten Bauabschnitt will BMW rund 400 Millionen Euro investieren und eine zukunftsfähige Infrastruktur schaffen.

Den Startschuss für das Bauvorhaben im Münchner Stadtteil Milbertshofen gaben heute Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter sowie Harald Krüger, der Vorstandsvorsitzende der BMW AG. In feierlichem Rahmen wurde der Grundstein für einen Gebäudekomplex mit einer Fläche von 157.000 m2 gelegt. Ab 2019 sollen dort rund 5.000 Mitarbeiter an innovativen Arbeitsplätzen in offenen Raumstrukturen die Hard- und Software für die zukünftigen Fahrzeuge des Unternehmens entwickeln.

E-Mobilität, IT und Künstliche Intelligenz

„Hier in München entstehen künftig die nächsten Generationen elektrifizierter Antriebe und damit entscheidende Innovationen für die Zukunft der Mobilität. Mit den Schwerpunkten IT und künstliche Intelligenz werden hier auch eine neue Industrie und eine neue Generation von Ingenieuren und Informatikern Einzug halten“, so Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender der BMW AG.

Im Rahmen ihrer Strategie „Number One Next“ verfolgt die BMW Group mit dem Programm FIZ Future das Ziel, einen Rahmen für die langfristige Entwicklung ihres Forschungs- und Innovationszentrums im Münchner Norden zu schaffen. Mit rund 26.000 Arbeitsplätzen und circa einer Million Quadratmeter Nettogeschossfläche ist das Entwicklungszentrum schon heute der größte Standort der BMW Group.

Flexibles Arbeitsumfeld

In mehreren Ausbaustufen sollen bis 2050 weitere Arbeitsplätze für rund 15.000 Mitarbeiter geschaffen werden. Dabei geht es nicht nur darum, Raum zu schaffen, sondern vor allem auch die Rahmenbedingungen für das Arbeiten der Zukunft. Technologische Veränderungen, getrieben durch Digitalisierung und Vernetzung, erfordern laut BMW agile Teamstrukturen, schnelle Entscheidungen und ihre unmittelbare Umsetzung. Deshalb sollen die neuen Gebäude vor allem offene, flexible Flächen bieten, auf denen sich Mitarbeiter begegnen, austauschen und ihre Ideen schnell umsetzen können – beispielsweise indem sie eine neue Software in der nur wenige Schritte entfernten Werkstatt in einem Fahrzeugprototypen erproben und unmittelbar ihre Ergebnisse sehen.

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