Batteriekomponenten BMW startet Produktion in Leipzig und Regensburg

Redakteur: Tanja Schmitt

BMW beginnt mit der Produktion von Batteriekomponenten in Leipzig und Regensburg. Diese kommen unter anderem in die Modelle iX und i4.

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Die Produktion von Batteriemodulen für Hochvoltbatterien in Leipzig.
Die Produktion von Batteriemodulen für Hochvoltbatterien in Leipzig.
(Bild: ChristophBusse.de/BMW)

BMW fertig künftig in zwei weiteren Werken Batteriekomponenten. Am 3. Mai startet Leipzig mit der Serienproduktion von Batteriemodulen. Regensburg hat bereits im April mit der Lackierung von Batteriezellen für Hochvoltbatterien losgelegt. Dort sollen ab 2022 auch Hochvoltbatterien produziert werden.

„Wir gehen davon aus, dass im Jahr 2030 mindestens 50 Prozent der Fahrzeuge, die wir weltweit an unsere Kunde ausliefern, vollelektrisch sein werden“, sagt Michael Nikolaides, Leiter Planung und Produktion Motoren und E-Antriebe.

BMW investiert eigenen Angaben zufolge mehr als 250 Millionen Euro in die beiden Standorte, um die steigende Zahl an hauseigenen Elektroautos mit Hochvoltbatterien zu versorgen. Die Komponenten werden unter anderem in den BMW iX und BMW i4 eingebaut, die beide bald auf den Markt kommen. Insgesamt investiert der Autobauer in seine vier Standorte (Dingolfing, Leipzig, Regensburg und Steyr) bis 2022 knapp 800 Millionen Euro.

Leipzig: Produktion von Batteriemodulen

Leipzig produzierte den ersten vollelektrischen BMW: den i3. Nun werden dort auch E-Antriebskomponenten gefertigt. Auf der ehemaligen Produktionsfläche des i8 werden ab Mai 2021 auf über 10.000 qm Batteriemodule hergestellt. Zum Produktionsstart sind 80 Mitarbeiter in der Fertigung der Batteriemodule beschäftigt; bis Ende dieses Jahres sollen es rund 150 Mitarbeiter sein. BMW investiert von 2020 bis 2022 mehr als 100 Millionen Euro in die erste Ausbaustufe der Batteriemodulproduktion am Standort Leipzig. Eine zweite Produktionslinie wird 2022 den Betrieb aufnehmen.

Regensburg: Batteriekomponenten und Hochvoltbatterien

In Regensburg wird 2022 der vollelektrische BMW X1 hergestellt. Im April nahm auf einer Fläche von mehr als 40.000 Quadratmeter die erste von vier Lackieranlagen für Batteriezellen den Betrieb auf. Die weiteren drei Anlagen starten die Produktion gestaffelt bis Ende 2021. Die Zelllackierung erhöht die mechanische Robustheit und Wärmeleitfähigkeit der Batteriezelle.

Ab 2022 wird das Werk aus Batteriemodulen Hochvoltbatterien produzieren. Heute sind bereits 100 Mitarbeiter in der Batteriekomponentenfertigung am Standort Regensburg tätig; bis Ende 2022 sollen es mehr als 300 sein. BMW investiert von 2020 bis 2022 über 150 Millionen Euro in die Produktion von Batteriekomponenten und Hochvoltbatterien.

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