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Elektromobilität BMW und Scherm nehmen Elektro-LKW in Betrieb

| Redakteur: Jens Scheiner

Die ersten Testfahrten hat der elektrische 40-Tonner – ein Modell des niederländischen Herstellers Terberg – erfolgreich absolviert.

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V.l.n.r. Jürgen Maidl, Leiter Logistik BMW Group, Kurt J.F. Scherm, Geschäftsführer Scherm Gruppe und Hermann Bohrer, Leiter BMW Group Werk München.
V.l.n.r. Jürgen Maidl, Leiter Logistik BMW Group, Kurt J.F. Scherm, Geschäftsführer Scherm Gruppe und Hermann Bohrer, Leiter BMW Group Werk München.
(Foto: BMW Group)

Am 7. Juli nahm das Fahrzeug den Regelbetrieb auf und künftig acht Mal täglich zwischen dem Scherm Gruppe Logistikzentrum und dem BMW Group Werk München pendeln. Transportiert werden unterschiedliche Fahrzeugkomponenten, zum Beispiel Stoßdämpfer, Federn und Lenkgetriebe.

Wie die Unternehmen mitteilten wird der Elektro-Lkw ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Quellen geladen. Dadurch und durch den alternativen Antrieb ist der 40-Tonner CO2-frei, leise und nahezu ohne Feinstaubbelastung unterwegs. Im Vergleich zu einem Laster mit Dieselmotor wird der elektrische Lkw 11,8 Tonnen CO2 jährlich einsparen.

Das Aufladen der Lkw-Batterie nimmt drei bis vier Stunden in Anspruch. Voll geladen hat das Fahrzeug nach eigenen Angaben eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern. Somit kann der Elektro-Lkw theoretisch einen kompletten Produktionstag ohne zusätzlichen Ladevorgang absolvieren.

Hermann Bohrer, Leiter des BMW Group Werkes München: „Mit unserem Elektro-Lkw setzen wir ein weiteres starkes Zeichen für nachhaltige, urbane Mobilität. Wir leisten einen Beitrag dazu, die Emissionen in der Stadt zu reduzieren und sind stolz darauf, als erster Automobilhersteller in Europa, einen elektrischen Lkw dieser Größe auf öffentlichen Straßen einzusetzen.“

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