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Interview

BMWs Elektrostrategie: „In kleinen Schritten“

| Autor/ Redakteur: Tina Rumpelt / Svenja Gelowicz

BMW-Top-Managerin Ilka Horstmeier jongliert derzeit mit vielen Bällen: Das Baukastenkonzept umsetzen und das Produktionsnetzwerk für E-Antriebe gestalten; die Batteriezellenforschung aufbauen. Im Interview gewährte sie Einblicke hinter die Kulissen des bayerischen OEMs.

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BMW-Top-Managerin Ilka Horstmeier: „Wir wägen bereits im frühen Stadium einer Technologie ab, ob es sinnvoll ist, zu kooperieren, oder ob es zielführender ist, sie allein voranzutreiben, um uns einen Wettbewerbsvorsprung zu verschaffen.“
BMW-Top-Managerin Ilka Horstmeier: „Wir wägen bereits im frühen Stadium einer Technologie ab, ob es sinnvoll ist, zu kooperieren, oder ob es zielführender ist, sie allein voranzutreiben, um uns einen Wettbewerbsvorsprung zu verschaffen.“
(Bild: BMW/Guenter Schmied)

Ilka Horstmeier, 48, leitet den Bereich Planung und Produktion Motoren und elektrische Antriebssysteme bei der BMW Group. Sie erzählt im Interview, welche Strategie der Premiumhersteller in Sachen Elektromobilität verfolgt.

BMW leistet sich ein Kompetenzzentrum für Batteriezellen. Warum treiben Sie das Thema im Alleingang voran?

Wir machen das nicht im Alleingang. Wir arbeiten mit einer Vielzahl von Partnern zusammen, von internationalen Forschungs­instituten bis hin zu Start-ups. Mit anderen OEMs tauschen wir uns bei Themen wie Infrastruktur und Laden aus. Wir wägen jedoch bereits im frühen Stadium einer Technologie ab, ob es sinnvoll ist, zu kooperieren, oder ob es zielführender ist, sie allein voranzutreiben, um uns einen Wettbewerbsvorsprung zu verschaffen.