Brennstoffzelle Feintool und Sitec entwickeln Prozess für Bipolarplatten

Von Sven Prawitz Lesedauer: 1 min

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Die beiden Maschinenbauer kombinieren ihr Know-how, um Bipolarplatten möglichst präzise herstellen zu können. In Asien arbeiten sie bereits zusammen; nun folgt Europa.

Peter Roth, Produktmanager bei Feintool, mit einer Bipolarplatte für Brennstoffzellen.
Peter Roth, Produktmanager bei Feintool, mit einer Bipolarplatte für Brennstoffzellen.
(Bild: Feintool)

Nachdem Feintool und Sitec bereits in Asien zusammenarbeiten, wollen beide Unternehmen ihre Kooperation auf Europa ausweiten. Dabei soll der Umform- und Fügeprozess von Feintool mit dem Laserschweißprozess von Sitec kombiniert werden. Die daraus entstehenden Bipolarplatten werden für den Aufbau von Brennstoffzellenstacks verwendet. Ziel ist es, die Prozesse für die Großserie auszulegen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.

Die Kooperation beinhaltet die Entwicklung des Gesamtprozesses sowie Vermarktung, Vertrieb, Beschaffung und Prototyping. Im Zuge der Zusammenarbeit werden die beiden Firmen zudem die Fertigungsverfahren weiterentwickeln und weitere Prozesse ergänzen, etwa das Beschichten. Laut Unternehmensangaben werden für jedes Brennstoffzellen-Fahrzeug 400 Bipolarplatten benötigt, respektive 800 Einzelplatten.

Gewicht und Volumen reduzieren

Den Unternehmen gehe es darum, möglichst dünne Platten präzise zu verarbeiten. Das reduziere das Gewicht und das Volumen der Brennstoffzellenstacks. Sie können dann kompakter im Stack angeordnet werden. „Der hohe Bedarf bietet ein großes Potenzial, das wir erschließen wollen“, sagt Winfried Blümel, Leiter Feintool System Parts Europa Fineblanking & Forming.

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