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Brose baut Fertigungskompetenz in China aus

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Der Automobilzulieferer Brose hat ein neues Werk im chinesischen Taicang eröffnet. Brose Taicang soll die größte Fertigungsstätte des Mechatronik-Spezialisten in Asien werden.

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Brose hat im chinesischen Taicang einen neuen Standort eröffnet. Dieser soll eines der Leitwerke des Automobilzulieferers werden.
Brose hat im chinesischen Taicang einen neuen Standort eröffnet. Dieser soll eines der Leitwerke des Automobilzulieferers werden.
(Bild: Brose)

Der Automobilzulieferer Brose hat ein neues Werk im chinesischen Taicang eröffnet. Dort will das Familienunternehmen unter anderem Türsysteme, Sitzstrukturen und Elektromotoren primär für den chinesischen Markt produzieren. Was im Jahr 2015 mit einer kleinen Fertigung in gemieteten Produktionshallen in Taicang begann, soll mit Abschluss der zweiten Bauphase Ende 2019 auf eine Gesamtfläche von 73.000 Quadratmetern anwachsen. Der Standort soll eigenen Angaben zufolge damit Broses größte Fertigungsstätte in Asien werden. Dafür will das Unternehmen rund 180 Millionen Euro investieren.

Ein Leitsystem soll den Produktionsprozess steuern

„Mit digitalisierten Prozessen sowie neuesten Herstellungsmethoden erhöhen wir unsere Fertigungskompetenz in Asien deutlich“, betonte Thomas Spangler, Geschäftsführer Technik. So käme etwa ein modernes Produktionsleitsystem zum Einsatz. Es soll Daten aus der Fertigung analysieren und den kompletten Produktionsprozess steuern. So wird Angaben des Unternehmens zufolge die Qualität der Erzeugnisse erhöht und Ausschuss minimiert. Bis zum Jahr 2024 will das Unternehmen 1.600 Mitarbeiter am Standort beschäftigen.

Über Brose China

Brose ist seit 1996 auf dem chinesischen Markt präsent und hat die lokalen Aktivitäten seither stark ausgebaut. Heute ist der Zulieferer mit elf Standorten in China vertreten und hat sein Produktportfolio größtenteils lokalisiert. Eigenen Angaben zufolge beschäftigt Brose China rund 6.600 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2017 mehr als 1,1 Milliarden Euro Umsatz.

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