Industrie 4.0 Bündnis will Industrie 4.0 skalierbar machen

Autor: Sven Prawitz

Neun Jahre ist der Begriff Industrie 4.0 nun bereits alt. Den großen Durchbruch gibt es hier allerdings noch immer nicht. Ein Verein will das nun ändern.

Im Industrieumfeld gibt es noch überwiegend Einzelanwendungen von Industrie 4.0 – Einige Maschinenbauunternehmen wollen das nun ändern und gründeten dafür die Open Industry 4.0 Alliance.
Im Industrieumfeld gibt es noch überwiegend Einzelanwendungen von Industrie 4.0 – Einige Maschinenbauunternehmen wollen das nun ändern und gründeten dafür die Open Industry 4.0 Alliance.
(Bild: Kuka)

Vor fast einem Jahr trat die „Open Industry 4.0 Alliance“ auf der Hannover Messe erstmals öffentlich auf. Sieben Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Industrieautomatisierung und der Softwarebranche kündigten damals eine standardisierte und offene Architektur zum Betrieb hochautomatisierter Fabriken und verfahrenstechnischer Anlagen an.

Über den Sommer arbeiteten die Unternehmen – Beckhoff, Endress + Hauser, Hilscher, IFM Electronic, Kuka, Multivac, Voith und SAP – an den Strukturen. Im Oktober 2019 wurde die Allianz schließlich in Form eines Schweizer Vereins gegründet. „Die Allianz wurde nicht ins Leben gerufen, um eigene Standards zu definieren“, betont der zum Vorstandssprecher gewählte Nils Herzberg, Global Head Strategic Partnerships for Digital Supply Chain and Industry 4.0 bei SAP, gegenüber »Automobil Industrie«.

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Fachredakteur, »Automobil Industrie« und Next Mobility