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Elektronik Continental beteiligt sich an Lidar-Entwickler „AEye“

Autor: Jens Scheiner

Der Automobilzulieferer erweitert sein Lidar-Portfolio um eine Fernbereichstechnik. Dafür beteiligt sich Continental am Sensorentwickler.

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Kombinierte Lidar-Punktwolke mit HD-Auflösung und Reichweite.
Kombinierte Lidar-Punktwolke mit HD-Auflösung und Reichweite.
(Bild: Continental)

Continental beteiligt sich an „AEye“. Das im kalifornischen Dublin ansässige Unternehmen, hat eine Fernbereichs-Lidar-Technik entwickelt, die einen 1.550 Nanometer Laser mit regelbarer Leistung mit einem geregelten micro-elektromechanischen System (MEMS) als Scanner verbindet.

Wie Continental mitteilt, wird der Zulieferer diese Lidar-Technik für die Automobilindustrie industrialisieren und eine erste Serienproduktion Ende 2024 starten. Über die Höhe der Minderheitsbeteiligung machte Continental keine genaueren Angaben.

Objekte bis 300 m entfernt erkennen

Der Lidar von Aeye eignet sich laut Continental für Personen- und Nutzfahrzeuge. Der Sensor erkenne Fahrzeuge in über 300 Metern Entfernung sowie Fußgänger in über 200 Metern Entfernung. Kleine, schwach reflektierende Objekte, wie etwa Backsteine, erkenne der Lidar auf eine Distanz von 160 Metern mit mehreren Messpunkten.

Durch die Zusammenarbeit mit Aeye ergänzt Continental seine vorhandene Nahbereichs Lidar-Technik. Das System soll Continental zufolge bereits dieses Jahr bei einem Fahrzeughersteller zum Einsatz kommen.

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 Jens Scheiner

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Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE