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Zulieferer Continental erhält Freigabe für Hornschuch-Kauf

| Redakteur: Svenja Gelowicz

Conti darf Hornschuch in seinen Geschäftsbereich Benecke-Kaliko integrieren: Die Kartellbehörden stimmten dem Zusammenschluss von Continental und der Hornschuch-Gruppe vergangenen Mittwoch (1. März) zu.

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Fusioniert, um zu wachsen: Dr. Dirk Leiß, Vorstandsvorsitzender der Benecke-Kaliko AG (l.), und Dr. Hans-Hinrich Kruse, Vorstandsvorsitzender der Konrad Hornschuch AG.
Fusioniert, um zu wachsen: Dr. Dirk Leiß, Vorstandsvorsitzender der Benecke-Kaliko AG (l.), und Dr. Hans-Hinrich Kruse, Vorstandsvorsitzender der Konrad Hornschuch AG.
(Bild: Continental)

Der Oberflächenspezialist Benecke-Kaliko will durch die Akquisition sein Geschäft außerhalb der Automobilindustrie stärken; denn Hornschuch generiert über die Hälfte des Umsatzes mit industriellen Anwendungen. „Wir haben die Hornschuch-Gruppe gekauft, weil wir weiter wachsen wollen“, sagt Dr. Dirk Leiß, Vorstandsvorsitzender der Benecke-Kaliko AG. „Primäres Ziel ist, unser Industriegeschäft soweit zu stärken, dass es an die Wachstumsraten unseres Automobilgeschäfts anschließen kann.“ Die Vertriebsnetze beider Unternehmen ergänzten sich – besonders in Nordamerika könnten die Kunden durch den Zusammenschluss besser erreicht werden. Die Hannoveraner erwarten von der Übernahme einen Kreativitätsschub im Oberflächendesign sowie in F&E-Aktivitäten, aber auch eine Reihe von Synergien, vor allem im Einkauf.

Über Hornschuch

Die Hornschuch-Gruppe ist Hersteller für Design-, Funktions-, Schaum- und Kompaktfolien sowie Kunstleder in der Möbel-, Bau- und Automobilindustrie wie auch in der Do-it-Yourself-Branche. Hornschuch erzielte im Geschäftsjahr 2015 mit mehr als 1.800 Mitarbeitern an vier Produktionsstandorten in Deutschland sowie den USA einen Umsatz von 410 Millionen Euro.

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