Automobilzulieferer Continental richtet sein Schlauchgeschäft neu aus

Redakteur: Tanja Schmitt

Conti konzentriert sich künftig stärker auf den Wachstumsmarkt E-Mobilität. Dafür entwickelt der Zulieferer Schläuche und Leitungen aus speziellen Kunststoffen.

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Continental entwickelt Hochleistungskunststoffe, die leichter sind und dadurch für eine höhere Reichweite sorgen.
Continental entwickelt Hochleistungskunststoffe, die leichter sind und dadurch für eine höhere Reichweite sorgen.
(Bild: Continental)

Continental konzentriert sich künftig stärker auf den Wachstumsmarkt Elektromobilität. Da E-Autos andere Ansprüche haben als Verbrenner, entwickelt der Zulieferer und Reifenhersteller Leitungen und Schläuchen aus speziellen Kunststoffen mit einem verbesserten Thermomanagement. Dabei handele es sich um eine Mischung aus Kautschuk-, Polyamid- und Aluminiummaterialien. Konkret werden über die Schläuche und Leitungen die Batterien oder die Leistungselektronik in Elektroautos gekühlt beziehungsweise beheizt. Der effiziente Arbeitsbereich von Antriebsbatterien liege bei Temperaturen zwischen 20 Grad Celsius und 40 Grad Celsius.

Leichtbau bei Schläuchen und Leitungen

Aufgrund der verwendeten Materialien sind die Schläuche und Leitungen leichter. Und „je weniger ein Fahrzeug wiegt, umso weniger Energie geht beim Beschleunigen und Bremsen verloren und desto weiter kann es fahren“, erläutert Philip Nelles, Leiter Mobile Fluid Systems. Dank kleinerer Leitungsquerschnitte, beispielsweise auf der Hochdruckseite und beim Batteriekühlstrang, müssen zudem weniger Kühlmittel eingesetzt werden.

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