Adresssystem

Daimler kauft zehn Prozent von What3words

| Redakteur: Svenja Gelowicz

Das Ziel in drei Wörtern: Mercedes-Benz nutzt als erster Automobilhersteller das Adresssystem von What3words.
Das Ziel in drei Wörtern: Mercedes-Benz nutzt als erster Automobilhersteller das Adresssystem von What3words. (Bild: Daimler AG)

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Daimler hat sich an einer Finanzierungsrunde vom Adresssystem-Start-up What3words beteiligt und einen Anteil von rund zehn Prozent erworben. Die neuen Kompaktklasse-Modelle des Stuttgarter OEMs sollen das auf drei Wörtern basierende Adresssystem nutzen.

Daimler will die Zusammenarbeit mit dem What3words vertiefen: Dafür haben sich die Stuttgarter mit rund zehn Prozent bei dem Start-up eingekauft. Außerdem wird Mercedes-Benz nach eigenen Angaben als erster Automobilhersteller das Dreiwort-Adresssystem integrieren und seinen Kunden zur Verfügung stellen.

Bereits im Frühjahr 2018 geht mit der neuen A‑Klasse als erster Vertreter der nächsten Kompaktklasse-Generation ein völlig neues Infotainment-System – Mercedes-Benz User Experience – in Serie. Dort können Navigationsziele auch mit Hilfe von Dreiwortadressen gesucht und eingegeben werden. Per Text- oder Spracheingabe gibt der Fahrer mit nur drei Wörtern wie körper.blende.räumen sein gewünschtes Ziel ein und kommt auf neun Quadratmeter genau an.

Das steckt hinter den drei Wörtern

What3words habe die ganze Welt in 57 Billionen Quadrate im Format drei mal drei Meter eingeteilt und jedem dieser Quadrate eine Dreiwortadresse zugeteilt – auch dort, wo es keine herkömmlichen Straßenadressen gibt. Damit sei jeder dieser Orte eindeutig bestimmt und leicht zu merken. Ein Algorithmus setze den verwendeten Wortschatz von ungefähr 25.000 Wörtern pro Sprache so ein, dass verwechslungsträchtige Kombinationen weit auseinanderliegen und sowohl Menschen als auch Maschinen Fehler bei der Eingabe leicht bemerken können. Inzwischen steht das System laut Unternehmen in 14 Sprachen zur Verfügung.

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