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Elektronik Denso evaluiert CMOS-Infrarotkamera von Tri-Eye

| Redakteur: Sven Prawitz

Das israelische Unternehmen Tri-Eye hat ein neues Modell seiner Infrarotkamera auf CMOS-Basis entwickelt. Der Automobilzulieferer Denso soll die Technik nun testen.

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Kamera von Tri-Eye.
Kamera von Tri-Eye.
(Bild: Tri-Eye)

Das Start-up Tri-Eye hat eine CMOS-basierte Kamera entwickelt, die Kurzwellen-Infrarotstrahlen nutzt (SWIR, Short-Wave Infrared). Diese Technik werde nun laut eigener Angaben von verschiedenen Unternehmen, darunter Porsche und dem Automobilzulieferer Denso, evaluiert. Porsche Ventures ist seit Mitte 2019 an Tri-Eye beteiligt, daraus ergibt sich die Kooperation mit dem Automobilhersteller.

CMOS statt InGaAs

Das SWIR-Spektrum mache den Sensor vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen wie Nebel oder Regen besonders effektiv. Tri-Eye hat das Halbleitermaterial InGaAs, das üblicherweise in SWIR-Kameras etwa in Luft- und Raumfahrt eingesetzt wird, durch CMOS-Halbleiter ersetzt. Das ermögliche eine kleine Bauform und mache die Sensoren „tausendmal günstiger als die derzeitige Technologie“.

„Wir sind stolz und erfreut, unsere Zusammenarbeit mit Denso bekannt zu geben, die einen bedeutenden Schritt vorwärts bei der Lösung des Problems der schlechten Sicht darstellt“, sagt Avi Bakal, Mitbegründer und CEO von Tri-Eye.

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