China Market Insider Der Byton-Krimi geht weiter

Autor / Redakteur: Henrik Bork / Claus-Peter Köth

Das einst von Ex-BMW-Managern gegründete E-Auto-Startup sorgt in China schon wieder für negative Schlagzeilen und Gerüchte. Byton-Partner Foxconn wendet sich bereits verstärkt anderen Autoprojekten zu.

Byton M-Byte: Mit Foxconns Hilfe sollte die Massenfertigung ab Anfang nächsten Jahres beginnen.
Byton M-Byte: Mit Foxconns Hilfe sollte die Massenfertigung ab Anfang nächsten Jahres beginnen.
(Bild: Byton)

Byton scheint vom Pech verfolgt zu sein. Das einst vielversprechende E-Auto-Startup sorgt in China schon wieder für negative Schlagzeilen und Gerüchte. „Warum haben sich Foxconn und Byton getrennt?” titelte jüngst die chinesische Autozeitung Zhongguo Qiche Bao.

Erst im Januar dieses Jahres war der taiwanesische Auftragshersteller, der unter anderem für Apple produziert, als Retter in der Not bei Byton eingestiegen. Doch wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei Asia zuerst berichtete, suchte Foxconn offenbar schon im Juli wieder das Weite. „Foxconns Elektrofahrzeug-Zusammenarbeit mit dem chinesischen Startup Byton ist suspendiert worden, weil sich dessen finanzielle Situation weiter verschlechtert hat“, berichtete Nikkei Asia. Es sei ein Rückschlag für die Ambitionen des taiwanesischen Elektronik-Konzerns in der Autoindustrie.