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Elektromobilität Deutlich mehr E-Autos in 2019 zugelassen

| Autor / Redakteur: Ampnet/deg / Maximiliane Reichhardt

Der Anteil der Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen stieg 2019 dem VDIK zufolge um 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den größten Zuwachs gab es jedoch bei einer weiteren alternativen Antriebsvariante.

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Die Anzahl der E-Autos auf Deutschlands Straßen stieg im vergangenen Jahr.
Die Anzahl der E-Autos auf Deutschlands Straßen stieg im vergangenen Jahr.
(Bild: Audi)

In Deutschland fuhren laut dem Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) im vergangenen Jahr über 300.000 neue Pkw mit Elektroantrieb auf die Straßen. Den größten Anteil daran haben die sogenannten Vollhybride. Gut 100.000 Einheiten entfallen auf die Gruppe der Fahrzeuge, die für ein E-Kennzeichen berechtigt sind: batterieelektrische Autos, Plug-in-Hybride und Wasserstoffautos. Das ist ein Zuwachs von 61 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2018). Der Anteil von Elektrofahrzeugen am Gesamtmarkt stieg damit auf genau drei Prozent (2018: 1,9 Prozent). Im Dezember legten vor allem bei Plug-in-Hybriden und Vollhybriden die Neuzulassungen nochmals zu.

Vor allem die Neuzulassungen von BEVs stiegen

Das Kraftfahrt-Bundesamt registrierte 317.617 neue Pkw mit alternativen Antrieben, dazu zählen neben Elektroautos auch Hybride und Gas-Pkw. Die Zunahme beträgt hier sogar 75 Prozent. Damit erreichten Autos, die nicht ausschließlich mit einem herkömmlichen Diesel- oder Benzinmotor angetrieben werden einen Marktanteil von fast neun Prozent, nach gut fünf Prozent im Jahr 2018. Unter den Elektrofahrzeugen stiegen vor allem die Neuzulassungen von batterieelektrischen Pkw (BEV) stark an. Im Jahresverlauf wurden über 60.000 BEV verkauft (plus 76 Prozent). Außerdem kamen über 45.000 neue Plug-in-Hybride (PHEV) hinzu. Hier betrug der Zuwachs 44 Prozent. Im Gesamtjahr wurden darüber hinaus 208 Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV) neu zugelassen (plus 38 Prozent).

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