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Fachmesse

Die Composites Europe im Überblick

| Redakteur: Thomas Günnel

Die Composites Europe präsentiert die komplette Wertschöpfungskette der Faserverbundwerkstoff verarbeitenden Industrie. Im Mittelpunkt stehen Leichtbau, Ressourceneffizienz und Multimaterial-Design. Ein Programmüberblick.

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Im Mittelpunkt der Composites Europe stehen Leichtbau, Ressourceneffizienz und Multimaterial-Design.
Im Mittelpunkt der Composites Europe stehen Leichtbau, Ressourceneffizienz und Multimaterial-Design.
(Bild: Composites Europe)

Konstrukteure, Ingenieure, Techniker, Verarbeiter und Einkäufer aus der Verbundwerkstoffindustrie treffen sich vom 19. bis 21. September auf der Composites Europe in Stuttgart. In diesem Jahr widmet sich je ein Messetag den Kernsegmenten Automotive, Wind und Bau und Konstruktion. Das Rahmenprogramm beinhaltet geführte Touren zu den wichtigsten Ausstellern aus den Segmenten und ein Vortragsprogramm auf dem Composites Forum in Halle 6, Stand B76. Zusätzlich sind in drei neuen sogenannten „Innovation Areas“ die innovativsten Exponate aus den Anwendungsindustrien ausgestellt.

Den Auftakt bildet der „3rd International Composites Congress (ICC)“, der vom 18. - 19. September 2017 von der Wirtschaftsvereinigung Composites Germany stattfindet. Internationale Experten diskutieren unter dem Leitthema „Wie werden Composites zur Schlüsselindustrie?“ aktuelle Trends, neue Anwendungen und Technologien sowie die Marktentwicklungen. Vertieft werden diese Themen beim anschließenden Messebesuch. Partnerland ist in diesem Jahr Korea, das mit exklusiven Referenten vertreten sein wird.

Lightweight Technologies Forum

Das Lightweight Technologies Forum in Halle 4, Stand B79, findet zum zweiten Mal statt. Als Themen- und Vortragspartner sind die führenden Leichtbauverbände, -Institute und -Cluster vor Ort, darunter:

  • VDMA AG Hybride Leichtbau Technologien
  • CFK Valley Stade
  • AVK – Industrievereinigung verstärkte Kunststoffe e.V.
  • AZL – Aachener Zentrum für Integrativen Leichtbau
  • Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) der RWTH Aachen
  • Leichtbau BW GmbH
  • Netzwerk Kunststoffland NRW
  • Open Hybrid LabFactory e.V. aus Wolfsburg

In anwendungsorientierten Themenblöcken referieren Experten aus der Praxis zu Materialverbünden in den Anwendungsbereichen. Der multimateriale Leichtbau steht dabei im Fokus. Zu den referierenden Unternehmen gehören:

  • Ar Engineers
  • Hexcel Composites Limited
  • Kunststoffwerk
  • OCSiaL Group
  • Sandvik TPS Composites Solution
  • SGL Technologies GmbH

Prominente Themenbotschafter des Lightweight Technologies Forums sind der Motorsportler Fabian Schiller und der Extremradsportler Pierre Bischoff.

Composites Germany Pavillon

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr, wird es auch 2017 einen gemeinsamen Composites Germany Pavillion geben. Hier präsentieren sich die Mitglieder des Composites Germany Verbandes: AVK, Carbon Composites, CFK-Valley Stade und VDMA. Vor Ort sind beispielsweise Protec Polymer Processing, Trumpf Grüsch, IMA Materialforschung und Anwendungstechnik, das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung oder Karl Mayer Technische Textilien.

„Composites Process Chain“

Von der Faser bis zum Bauteil: Besucher können im neuen Innovationsbereich „Composites Process Chain“ in Halle 4, Stand C31, die gesamte Wertschöpfungskette der Faserverbund-Materialien erleben. Ein Highlight ist die Präsentation der Carbon Core-Karosserie des BMW 7er. Mittels VR-Brille ist ein Rundgang durch das neu errichtete Lightweight and Application Center (LAC) der SGL möglich.

Product Demonstration Area

Traditionelles Besucherhighlight ist die Product Demonstration Area. In Live-Vorführungen präsentieren Aussteller hier Prozesse, Verfahren und Exponate. Büfa, Lange + Ritter, Lantor und Reichhold zeigen hier ihre Highlights. Zu finden ist die Sonderfläche in Halle C2, Stand A31.

Industry meets science

Entwicklungen zu faserverstärkten Kunststoffen bei der Prozesstechnik, Auslegung, Qualitätssicherung und Reparatur stehen auf der Fläche „Industry meets science“ im Fokus. Gestaltet wird die Fläche in Halle C2, Stand A42, vom IKV zusammen mit Partnern aus dem RWTH-Umfeld. Demonstratorbauteile und Führungen zu ausgewählten Highlights veranschaulichen den Messebesuchern die vorgestellten Produkte. Parallel stellen die teilnehmenden Institute auf dem Composites Forum ihre Entwicklungen vor.

Matchmaking: Vorab Termine planen

Eine Hilfe für Zeitmanagement stellt der Veranstalter mit dem „Matchmaking-Tool“ zur Verfügung. Das Online-Tool unterstützt bei der Vernetzung von Anbietern und ihren potenziellen Kunden. Abgestimmt nach den jeweiligen Interessen und Bedürfnissen bringt das Tool Aussteller und Fachbesucher bereits bei der Messevorbereitung zusammen. Anmelden können sich Aussteller und Besucher kostenlos unter www.composites-europe.com/matchmaking.

Karriereplattform: carreer&composites

Beim Recruitingprogramm können sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer vernetzen. So sind auf der Jobwall aktuelle Stellenangebote online und vor Ort ersichtlich – eine Laufroute führt zudem interessierte Besucher direkt zu den teilnehmenden Unternehmen.

Die Composites Europe findet ab 2017 jährlich in Stuttgart statt. Bislang veranstaltete Reed Exhibitions die Europäische Fachmesse für Verbundwerkstoffe, Technologie und Anwendungen alternierend in Düsseldorf und Stuttgart. Als Gründe für den jetzt dauerhaften Standort Stuttgart nennen die Veranstalter enorme logistische Vorteile und große Industrienähe.

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