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IAA 2018 Die Zukunft ist digital: MAN auf der IAA 2018

| Autor/ Redakteur: SM/Ampnet / Svenja Gelowicz

Der Nutzfahrzeughersteller MAN Truck & Bus wird die Nutzfahrzeug IAA in Hannover nicht nur für die Darstellung der aktuellen Produkthighlights nutzen. Das Unternehmen setzt einen Schwerpunkt auf die Felder Elektromobilität, Digitalisierung und automatisiertes Fahren.

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In den vergangenen Jahren waren es vor allem die neuen Bus- und Lkw-Modelle, die den Auftritt von MAN auf der IAA bestimmten. Mittlerweile kommen zunehmend auch digitale Neuheiten hinzu.
In den vergangenen Jahren waren es vor allem die neuen Bus- und Lkw-Modelle, die den Auftritt von MAN auf der IAA bestimmten. Mittlerweile kommen zunehmend auch digitale Neuheiten hinzu.
(Bild: MAN)

MAN zeigt auf der Nutzfahrzeug IAA (20. bis 27. September 2018) in Hannover neben einem vollelektrischen Verteiler-Lkw, dem „MAN eTGM“, auch den „MAN eTGE“, eine batterieelektrische Variante des neuen MAN-Transporters. Der OEM zeigt damit vollelektrische Fahrzeuge für den gesamten Bereich der City-Logistik zwischen drei und 26 Tonnen. Für Joachim Drees, Vorsitzender des Vorstands der MAN Truck & Bus AG, ist dies der wichtigste Einsatzbereich für elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge.

Im urbanen Umfeld könnten elektrische Trucks ihre Stärken am besten ausspielen. Sie sind lokal emissionsfrei, außerdem sehr leise. So könnte zum Beispiel die Belieferung von Supermärkten nachts ohne Störung der Nachbarschaft erfolgen. Tagsüber würde der Verkehr entzerrt.

Stadtbus: Prototyp des MAN Lion’s City E

Auch beim Stadtbus geht die Reise klar in Richtung Elektroantrieb. Aus diesem Grund hat MAN Entwicklungspartnerschaften mit München, Hamburg, Wolfsburg, Luxemburg und Paris geschlossen, um die Alltagserfahrungen in die Serienentwicklung einfließen lassen zu können. Einen Prototyp des „MAN Lion’s City E“ wird es ebenfalls erstmals auf der diesjährigen IAA zu sehen geben. Im nächsten Schritt wird eine Demoflotte Elektrobusse in verschiedenen europäischen Städten im Alltagseinsatz erprobt.

MAN zeigt Lkw-Platooning

Auf dem Gelände des künftigen Berliner Flughafens BER demonstrierte MAN jetzt Lkw-Platooning. Dabei handelt es sich um eine elektronische Deichsel, die zwei oder mehr Trucks miteinander verbindet. Der erste Truck gibt Geschwindigkeit und Richtung vor, der hintere folgt automatisiert in einem sehr kurzen Abstand. Durch den Windschatten spart der Konvoi bis zu zehn Prozent Kraftstoff ein. Auch im Folgefahrzeug sitzt ein Fahrer, der bei Bedarf eingreifen und das System übersteuern kann.

„Das elektronische System des Folge-Lkw reagiert in fünf Millisekunden auf den Bremsimpuls des vorderen Fahrzeugs – schneller als jeder Mensch“, sagt Drees. Seit Ende Juni ist ein MAN-Platoon im Rahmen eines Pilotprojekts auf der Autobahn A9 zwischen München und Nürnberg unterwegs.

2016 gründete MAN die Digitalmarke „RIO“, um die Welt des Transports mit Hilfe einer offenen, cloudbasierten Plattform zu verbinden und damit wirtschaftlicher sowie ökologischer zu machen. Seit 2017 ist Rio eine unabhängige Marke unter dem Dach von Volkswagen Truck & Bus.

Über MAN Digital Services

Aufbauend auf dieser Plattform bietet MAN seinen Kunden unter dem Namen „MAN Digital Services“ erste, für MAN-Fahrzeuge maßgeschneiderte digitale Lösungen. Damit können MAN-Kunden in Echtzeit und ortsunabhängig Einsicht in die Fahrzeugdaten und daraus abgeleitete Analysen erhalten. Zur IAA 2018 stellt das Unternehmen nun weitere Services zur Optimierung der Fahrzeuganalyse und des Wartungsmanagements vor.

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