Deutscher Mobilitätspreis

Digital gedacht: Visionen für den Nahverkehr

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Mit der Idee des „CountryCabs“ gewann Thorsten Försterling den ersten Platz beim deutschen Mobilitätspreis 2018.
Mit der Idee des „CountryCabs“ gewann Thorsten Försterling den ersten Platz beim deutschen Mobilitätspreis 2018. (Bild: Deutscher Mobilitätspreis)

Digital gedacht: Ihre Vision für den Nahverkehr – lautet das Motto des Deutschen Mobilitätspreises 2018. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur haben jetzt die Sieger ausgezeichnet.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat heute (13. November) die drei Sieger des Deutschen Mobilitätspreises 2018 bei einer Preisverleihung in Berlin geehrt. Das Motto: „Digital gedacht: Ihre Vision für den Nahverkehr“. Der Wettbewerb besteht aus zwei Phasen: Einer Best-Practice-Phase und einem Ideenwettbewerb. Die zehn Best-Practice-Preisträger für eine nachhaltige Mobilität wurden im August bekanntgegeben.

Die Fachjury mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik hat nun die drei Siegerideen des Ideenwettbewerbs aus insgesamt knapp 170 Einreichungen ausgewählt. Die Preisträger erhalten Geldpreise im Gesamtwert von 6.000 Euro, gestiftet vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen.

Die drei Erstplatzierten

  • 1. CountryCab –Kreiselstabilisierte Einschienen-Monocabs auf ländlicher Bahnstrecke (Thorsten Försterling, Landeseisenbahn Lippe e.V): Die Monocabs, kleine fahrende Kabinen, balancieren auf nur einer Schiene – die Gleise lassen sich so doppelt belegen.
  • 2. Freeze – Den Nachtbus kurz stoppen (Moritz Wühr, Berlin): Nur fünf Minuten zu lange auf der Party gewesen und der letzte Nachtbus ist weg? Die Idee von Moritz Wühr ist, den Bus per App für wenige Minuten aufzuhalten – und so noch mitfahren zu können.
  • 3. Mobile Footprint – Bonussystem für umweltbewusste Mobilität (Barbara Schlindwein, Neufarn): Ein digitaler Fußabdruck für alle Verkehrsteilnehmer – er zeigt, wo der jeweilige Verkehrsteilnehmer besonders CO2 „produziert“ hat und wie er dem entgegenwirken kann.

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