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acatech - Akademietag 2014 Diskussion zur Mobilität der Zukunft

| Redakteur: Christian Otto

Die baden-württembergische Landeshauptstadt hatte hochkarätige Wissenschaftler und Industrievertreter zu Gast. Sie diskutierten über intelligente Lösungen für die Mobilitätswende in Deutschland.

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Hielt auf dem Akademietag 2014 in Stuttgart auch einen Vortrag: Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung Robert Bosch GmbH.
Hielt auf dem Akademietag 2014 in Stuttgart auch einen Vortrag: Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung Robert Bosch GmbH.
(Foto: Bosch)

Beim Akademietag am 3. April in Stuttgart diskutierten Wissenschaftler und Industrievertreter über intelligente Lösungen für die Mobilitätswende in Deutschland. Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann hielt die Key Note. Im Mittelpunkt standen die Mobilität in der Stadt der Zukunft und Technologien für das fahrerlose Auto. acatech-Präsident Reinhard F. Hüttl betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung disziplin- und branchenübergreifender Projekte für die Mobilität der Zukunft.

Das Verkehrsaufkommen nimmt seit Jahren weltweit zu. Gründe dafür sind Trends wie die demografische Entwicklung, Urbanisierung und wachsender Wohlstand, die das Bedürfnis nach Mobilität noch steigern. Gleichzeitig müssen Ressourcen geschont und das Klima durch einen verringerten Ausstoß von Treibhausgasen geschützt werden. Damit steht Deutschland vor einer Mobilitätswende. Die Zukunft der Mobilität war deshalb das Thema des acatech Akademietags im Stuttgarter Porsche Museum.

Vorträge und Diskussionen

Nach einem Grußwort von Wolfgang Hatz, Vorstandsmitglied der Porsche AG, erläuterte Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Perspektiven des Landes Baden-Württemberg: „Die Mobilität der Gegenwart stellt uns vor zahlreiche Herausforderungen. Denn es müssen nicht nur umweltfreundlichere Autos, sondern auch neue Mobilitätskonzepte entworfen werden. Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bürgergesellschaft können das Zukunftsthema ‚Nachhaltige Mobilität‘ nur gemeinsam voranbringen. Baden-Württemberg will hier einen entscheidenden Beitrag leisten.“

Die Vorträge und Diskussionen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler drehten sich um zwei zentrale Aspekte der Mobilitätswende: „Autonomes Fahren“ und „Intelligente Mobilität in der Stadt der Zukunft“. Bereits heute vermeiden intelligente Assistenten Unfälle und schlagen zu jeder Zeit die optimale Route vor. In Echtzeit vernetzte Verkehrssysteme bringen Menschen und Güter schneller ans Ziel und schonen die Umwelt. Auch das fahrerlose Auto wird bereits getestet. Selbststeuernde Fahrzeuge können die Sicherheit des Verkehrs erhöhen und den Verkehrsfluss verbessern. Die Elektrifizierung der Antriebstechnologien ist ein weiterer Hebel für die Mobilitätswende. Elektrofahrzeuge fahren lokal emissionsfrei und mit Strom aus den Erneuerbaren klimaschonend. Darüber hinaus können elektrisch betriebene Fahrzeuge als mobile Energiespeicher die zukünftige Energieversorgung stabilisieren. Hinzu treten neue Alternativen, wie die inzwischen weit verbreiteten E-Bikes.

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