Nationale Wasserstoffstrategie DLR erhält Auftrag für Pilotanlage für synthetischen Kraftstoff

Autor: Thomas Günnel

Die Bundesregierung investiert im Rahmen der nationalen Wasserstoffstrategie auch in synthetische Kraftstoffe. Das DLR soll dazu eine Pilotanlage entwerfen, um darauf Kerosin und andere Kraftstoffe herzustellen.

Synthetische Kraftstoffe lassen sich in bestehenden Fahrzeugflotten einsetzen – und können deren CO2-Ausstoß deutlich senken.
Synthetische Kraftstoffe lassen sich in bestehenden Fahrzeugflotten einsetzen – und können deren CO2-Ausstoß deutlich senken.
(Bild: Bosch)

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) soll eine Pilotanlage zur Produktion synthetischer Kraftstoffe im industriellen Maßstab planen. Der Auftrag dazu kommt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

In der Anlage soll überwiegend strombasiertes Kerosin entstehen. „Allerdings besteht das Produkt immer aus verschiedenen Stoffen und lediglich 50 bis 70 Prozent sind in der Regel Kerosin. Das bedeutet, dass erhebliche Mengen anderer Kraftstoffe mitproduziert werden, beschreibt Manfred Aigner, Projektleiter und Direktor des DLR-Instituts für Verbrennungstechnik.

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Fachjournalist, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE