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Genfer Autosalon 2020 DS 9: Die Limousine lebt

| Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Jens Scheiner

Frankreich-Präsident Emmanuel Macron bekommt ein neues Auto: Die französische Edelmarke DS legt ihre erste klassische Prestige-Limousine auf.

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Premiere in Genf: der DS 9.
Premiere in Genf: der DS 9.
(Bild: DS)

Frankreich hat wieder eine große Limousine: Mit dem DS 9 feiert auf dem Genfer Autosalon ein Prestigegleiter der Fünf-Meter-Klasse Premiere. Innen gibt es Luxus, unter der Haube Elektrisches.

Mit einer Länge von 4,93 Metern orientiert sich der DS 9 an deutschen Konkurrenten wie Audi A6, BMW 5er und Mercedes E-Klasse. Auch der üppige Radstand von 2,90 Metern und die Breite von 1,85 Meter (ohne Spiegel) liegen auf vergleichbarem Niveau. Optisch tritt der größte DS deutlich konventioneller auf als die anderen Modelle der stark designorientierten Marke; Hingucker sind die coupéhafte Heckpartie und die Chromspange auf der Motorhaube. Als Hommage an die historischen Limousinen der Marke gibt es zudem Positionslichter an der Dachkante.

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Der Innenraum ist mit edlem Nappaleder ausgeschlagen, viel Alcantara sowie Dekorelemente aus Kristallglas sollen für ein gehobenes Ambiente sorgen. Die Sitze sind klimatisiert und bieten eine Massagefunktion. Passend zum gediegenen Interieur verspricht DS ein besonders komfortables Fahrverhalten.

Die aktive Federung ist an eine Kamera gekoppelt, die den Zustand der Fahrbahn vor dem Fahrzeug registriert und eine Anpassung jedes einzelnen Rads erlaubt. An Technik kommen außerdem ein Level-2-Autobahnpilot, eine Einpark-Automatik und ein Infrarot-Nachtsichtsystem zum Einsatz.

Plug-in-Hybrid zum Start

Als Antrieb gibt es zur Markteinführung einen Plug-in-Hybrid mit 165 kW/225 PS Systemleistung und eine Elektro-Reichweite von 40 bis 50 Kilometer, wie er bereits in anderen Modellen des PSA-Konzerns zu haben ist. Ergänzt wird das Programm sukzessive mit einer 184 kW/250 PS starken Variante mit höherer Reichweite sowie der Top-Ausführung mit 264 kW/360 PS und Allradantrieb. Ohne elektrische Unterstützung muss der 165 kW/225 PS starke Ottomotor auskommen. Ein Diesel ist zunächst nicht angekündigt.

Angaben zu den Preisen und zur Markteinführung macht die Citroën-Schwester noch nicht. Beim deutschen Händler wird das für den Weltmarkt entwickelte Markenflaggschiff in der zweiten Jahreshälfte starten. Die Preise dürften auf dem Niveau der deutschen Premium-Konkurrenz und damit in der 50.000-Euro-Liga starten.

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