Umweltdebatte DUH schießt gegen Scheuer

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Jens Scheiner

Der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in einem Interview vorgeworfen, in der Debatte um Tempolimit und Schadstoffgrenzwerte wie ein Vertreter der Autoindustrie zu agieren.

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DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.
DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.
(Bild: Robert Lehmann / DUH)

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) in der Debatte um Tempolimit und Schadstoffgrenzwerte kritisiert. „Herr Scheuer agiert nicht als Verkehrsminister, sondern wie der offizielle Vertreter der Automobilindustrie im Bundeskabinett“, sagte der Geschäftsführer des Vereins, Jürgen Resch, der „Passauer Neuen Presse“.

Scheuer übernehme Positionen der Autokonzerne und lasse „die Millionen betrogenen Besitzer schmutziger Diesel-Pkw im Stich“. Die Diskussion um die Grenzwerte von Feinstaub und Stickoxid bezeichnete Resch als „Phantomdebatte“.

Nach Reschs Auffassung steht die DUH auf der Seite der Autofahrer. „Wir verhelfen ihnen zu einer kostenlosen Reparatur ihrer Abgasreinigung und dadurch zu freier Einfahrt in alle Städte“, sagte der DUH-Geschäftsführer.

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