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Engineering Entwicklungsdienstleister: Welche Chancen hat der Standort Deutschland?

| Autor: Svenja Gelowicz

Der Kostendruck für die Entwicklungsdienstleister ist hierzulande hoch, viele zieht es daher schon in die sogenannten Best Cost Countries. Eine Studie hat für die Unternehmen nun drei Grundstrategien identifiziert – und sie fällt ein düsteres Urteil für den Standort Deutschland.

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Die Entwicklungsdienstleister stehen unter Druck.
Die Entwicklungsdienstleister stehen unter Druck.
(Bild: Porsche)

Autobauer und ihre Zulieferer stehen aktuell im Fokus der kollektiven Sorge: Deutschlands Schlüsselbranche ist unter die Räder geraten, die Schlagzahl der Insolvenzmeldungen nimmt zu, Hunderttausende Jobs sind gefährdet. Außerhalb des Lichtkegels stehen die Entwicklungsdienstleister (EDL), die technologische Speerspitze der Branche. Auch sie stehen massiv unter Kostendruck, die knappen Projekt-Budgets der Autobauer treffen auf hierzulande hohe Strukturkosten.

„Der Dreiklang in Deutschlands Autoindustrie aus OEM, Zulieferer und EDL ist weltweit einzigartig und ein wichtiger Erfolgsfaktor“, sagt Nina Leffers von der Beratungsfirma Stahl Consulting. Sie ist Leiterin einer Studie zur Situation der Entwicklungsdienstleister, die das Branchenorgan VDA jüngst veröffentlicht hat und die »Automobil Industrie« vorliegt. Die Studie warnt vor allem davor, dass der Kostendruck die EDL immer mehr ins Ausland treibt. „Die Rahmenbedingungen in Deutschland haben sich erschwert“, sagt Co-Studienleiter Martin Stahl.

Über den Autor

 Svenja Gelowicz

Svenja Gelowicz

Autojournalistin