Elektronik „Es ist Zeit für kobaltfreie Batterien“

Autor Sven Prawitz

In der Automobilindustrie kommen zunehmend Antriebsbatterien zum Einsatz, die ohne das umstrittene Kobalt als Kathodenmaterial auskommen. Was der Elektronikhersteller Analog Devices dazu beitragen möchte.

Die Forschung für Antriebsbatterien läuft weltweit auf Hochtouren. Viele Gruppen suchen nach neuen Materialien und Batteriekonzepten.
Die Forschung für Antriebsbatterien läuft weltweit auf Hochtouren. Viele Gruppen suchen nach neuen Materialien und Batteriekonzepten.
(Bild: BMW)

Vertreter von Analog Devices (ADI, Analog Devices Incorporated) haben sich zuletzt mehrfach für kobaltfreie Batterien ausgesprochen. Dabei ist das Unternehmen nicht direkt an der Entwicklung und Produktion von Batteriezellen beteiligt. Wir haben mit Technikchefin Gina Aquilano darüber gesprochen, wie ein Hersteller von Batteriemanagementsystemen (BMS) die Auswahl des Zellmaterial beeinflussen kann.

Frau Aquilano, wie läuft das Automobilgeschäft bei ADI?

Unser Automobilgeschäft läuft richtig gut. Dank unserer Technologien und Innovationen auf Systemebene sind wir in einigen wichtigen Bereichen führend. Dazu gehören zum Beispiel die Elektrifizierung des Antriebsstrangs für Elektro- und Hybridfahrzeuge, Elektronik für den Fahrzeuginnenraum sowie autonomes Fahren und Sicherheit. In jedem dieser Bereiche erzielen wir etwa ein Drittel unseres Automobilumsatzes, wobei die Elektromobilität am schnellsten wächst.