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Personalien Ex Ford-Europa-Chef Martin Leach verstorben

Autor / Redakteur: Wolfgang Sievernich / Wolfgang Sievernich

Der ehemalige Ford Europa-Präsident Martin Leach ist gestorben. Der 59 Jährige war zuletzt als Vize-Präsident für den chinesischen Kleinserienhersteller Nextev aktiv.

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Der Brite Martin Leach verstarb nach einer langen Krebserkrankung.
Der Brite Martin Leach verstarb nach einer langen Krebserkrankung.
(Bild: NextEV)

Martin Leach verstarb letzte Woche nach einer schweren Krebskrankheit. Der 59-jährige Doktor der Wissenschaft war zuletzt für den chinesischen Kleinserienhersteller Nextev als Vize-Präsident aktiv und leitete zudem das Motorsportteam in der Formel E-Rennserie.

Leach kam 1979 als Ingenieur zu Ford und arbeitete sich in den Folgejahren über diverse leitende Funktionen in der Forschung und Entwicklung 1996, der Geschäftsführung für die Ford-Tochter Mazda bis zum Präsidenten von Ford Europa im Jahr 2002 hoch. Ein Jahr später trennten sich die Wege von Ford und Leach; 2004 trat er als CEO beim italienischen Sportwagenhersteller Maserati an. Kurz darauf wurde der Sportwagenhersteller strategisch mit der Fiat-Tochter Alfa Romeo neu ausgerichtet – worauf Leach nur sechs Monate nach seinem Amtsantritt seinen Posten wieder räumen musste.

Letzte Station bei NextEV

2006 startete er als Aufsichtsratsvorsitzender für den britischen Nutzfahrzeughersteller LDV, einem Zusammenschluss von DAF und Leyland. Im Zuge des Verkaufs des Unternehmens an den chinesischen SAIC-Konzern wechselte Leach im Jahr 2008 zur Volvo Baumaschinensparte und übernahm dort den Posten des Vize-Aufsichtsratsvorsitzenden. Seine letzte Station in der Automobilindustrie startete er 2015 als Co-Präsident für den chinesischen Kleinserienhersteller NextEv – ein Elektroauto-Startup im Wettbewerb mit Tesla. Für das gleichnamige Rennteam in der Formel E übernahm Leach zudem die Teamführung. Seine Aufgabe bestand vor allem darin für den OEM qualifizierte Mitarbeiter und Experten zu gewinnen.

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