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Fahreraufmerksamkeit: NXP und Momenta kooperieren

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

NXP und Momenta arbeiten gemeinsam an Driver-Monitoring-Systemen. Beide Unternehmen wollen ihre Expertise in Hardware und Deep-Learning-Software kombinieren. Das soll Rechenressourcen sparen und für andere Bildverarbeitungsaufgaben freimachen.

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Chip von NXP
Chip von NXP
(Bild: NXP Semiconductors)

Der Halbleiterhersteller NXP und das Software-Unternehmen Momenta kündigen ihre Zusammenarbeit bei Driver Monitoring-Systemen (DMS) an. Autohersteller sollen durch die gemeinsamen Aktivitäten von NXP und Momenta DMS-Anwendungen bald in der Massenproduktion einsetzen können, heißt es in einer Pressemitteilung von NXP. Die Anwendungen, die die Fahreraufmerksamkeit erkennen spielen künftig eine wichtige Rolle und sollen Autoherstellern dabei zu helfen, die geplanten NCAP-Anforderungen zu adressieren.

Deep Learning und sparsamer Ressourceneinsatz

Die Driver Monitoring-Systeme verwenden Deep-Learning-Algorithmen. Diese können laut NXP ein Aufmerksamkeitsdefizit des Fahrers im Straßenverkehr visuell überwachen und erkennen. Das erste aus der Kooperation entstehende Produkt soll die Architektur der Open-Vision-Plattform von NXP mit der Deep-Learning-Software von Momenta kombinieren. Die Anwendung ziele darauf ab, komplexe neuronale Netze zu optimieren, zu komprimieren und zu beschleunigen, so dass diese auf einer nach Automobilstandards konzipierten DMS Embedded-Plattform effizient ausgeführt werden können. Die integrierten Hardwarebeschleuniger reduzieren laut NXP die Auslastung der CPU und können so Rechenressourcen einsparen. „So können wir mehr Leistung für andere Bildverarbeitungsaufgaben im Fahrzeug freisetzen und die Kosten senken,“ erklärt Kamal Khouri, Vice President und General Manager des Bereichs Advanced Driver Assistance Solutions bei NXP.

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