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Alternative Antriebe Faurecia und CEA kooperieren bei der Brennstoffzelle

Redakteur: Christian Otto

Der Zulieferer Faurecia und die französische Behörde für Atomenergie und alternative Energien CEA, wollen bei der Entwicklung eines Brennstoffzellenstacks zusammenarbeiten. Das Ziel ist die Serienfertigung für die Automobilbranche.

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Zusammen mit der CEA will Faurecia bei der Brennstoffzellentechnik forschen und entwickeln.
Zusammen mit der CEA will Faurecia bei der Brennstoffzellentechnik forschen und entwickeln.
(Bild: Faurecia)

Faurecia und das französische Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives (CEA) haben eine fünfjährige Zusammenarbeit in einem Forschungs- und Entwicklungsprogramm für Brennstoffzellentechnologien vereinbart.

Das CEA bringt in die Kooperation seine Forschungsergebnisse und sein Know-how ein, die es in mehr als zwei Jahrzehnten mit Brennstoffzellen-Stacks und Schlüsselkomponenten wie bipolaren Platten gesammelt hat. Faurecia wiederum steuert seine Erfahrungen in den Bereichen Strömungsdynamik und Katalyse bei. Zielsetzung ist, gemeinsam einen Hochleistungs-Brennstoffzellen-Stack für die Automobilindustrie zu entwickeln, serienmäßig zu fertigen und zu vermarkten.

Alternative für Nutzfahrzeuge

Patrick Koller, CEO von Faurecia, begrüßte die Kooperation: „Die Partnerschaft mit dem CEA ist ein wichtiger Schritt in unserer Strategie, ein zuverlässiges Angebot für Brennstoffzellentechnologien zu entwickeln. Wir sind überzeugt, dass diese Technologie, die große Autonomie und schnelle Betankungszeiten bietet, neben Batterie-Elektrofahrzeugen bestehen wird. Sie ist vor allem für Nutzfahrzeuge eine effektive Alternative.“

Ebenfalls auf dem Gebiet der Brennstoffzellentechnologien hat Faurecia kürzlich eine Vereinbarung mit Stelia Aerospace Composites geschlossen und in das Entwicklungsunternehmen „Ad-venta“ investiert, um Hochdruck-Wasserstofftanks und kompakte Ventile zu entwickeln.

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