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Neue Modelle Fiat 500X: Italienisches Klein-SUV

| Autor / Redakteur: Wolfgang Pester / Thomas Günnel

Der Trend zu kleinen SUV ist in Deutschland ungebrochen. Fiat klinkt sich jetzt mit dem 500X ein, der am 28. Februar bei den Händlern stehen wird.

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Der Trend zu kleinen SUV ist in Deutschland ungebrochen. Fiat klinkt sich jetzt mit dem 500X ein, der am 28. Februar bei den Händlern steht.
Der Trend zu kleinen SUV ist in Deutschland ungebrochen. Fiat klinkt sich jetzt mit dem 500X ein, der am 28. Februar bei den Händlern steht.
(Foto: Fiat)

Die italienische Marke will sich ein Stück aus dem Kuchen des sogenannten „Segments IO“ herausschneiden. Laut Fiat ist im Jahr 2015 mit einer Steigerung des Absatzes der kleinen SUV um 35 Prozent zum Vorjahr zu rechnen – in Zahlen von rund 107.000 Einheiten in 2014 auf etwa 154.000 Einheiten 2015. Und das Angebot der Italiener ist für Autokäufer interessant: Die in den Serienversionen schon gut ausgestatteten SUV starten mit Frontantrieb im City-Look als 500X Pop mit neuem 1,6-Liter-Saugbenziner (82 kW/110 PS) ab 16.950 Euro. Im Offroad-Look kostet der handgeschaltete Allrad 500X Cross 26.750 Euro – den pfiffigen Quattro-Antrieb gibt’s für 1.900 Euro Aufpreis. Angetrieben werden alle Allradler vom empfehlenswerten 2,0-Liter-MultiJet-Diesel (103 kW/140 PS). Der bestausgestattete 500X Cross Plus 4x4 bringt es im Basispreis auf 31.400 Euro.

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Allradantrieb bei Bedarf

Bemerkenswert ist der 4x4-Antrieb im 500X Cross. Er wirkt nicht permanent und wird auch nicht manuell zugeschaltet. Seine Elektronik aktiviert den Allradbetrieb – wenn es vonnöten ist, wird blitzschnell die Hinterachse über die Kardanwelle zugeschaltet. Automatisch fließt so die Motorkraft dorthin, wo das Rad noch genügend Grip hat. Die Hinterachse hat ein einstufiges Transfergetriebe ohne Geländeuntersetzung und wird bei ausreichender Traktion an der Vorderachse durch Entkoppeln der Kardanwelle wieder aus dem „Einsatz“ genommen. So fährt der 500X Cross wieder mit Frontantrieb. Ob Vorderrad- oder Vierradantrieb, die Antriebsart wird nicht vom Fahrer gewählt und kaum spürbar durch die Steuerung vorgegeben. Ihre Elektronik ist vernetzt mit den Sensoren im Antriebs- und Bremssystem, etwa die vorhandenen ABS- und elektronische Stabilitäts-Kontroll-Systeme – etwa „ESP“. Droht beim Fahren im Vorderradantrieb beispielsweise in einer Kurve das Ausbrechen des SUV, koppelt der Antrieb die Hinterachse blitzschnell zu, um wieder einen sicheren, stabilen Fahrzustand herzustellen. Im Extremfall gehen 100 Prozent des Drehmoments an das Rad mit der besseren Bodenhaftung. Beim 2.0 MultiJet sind das maximal 350 Newtonmeter bei 1.750/min.

Drei Fahrmodi

Beim Allrad-System des 500X Cross werden über den sogenannten „Mood Selector“ in der Mittelkonsole die Fahrmodi gewählt: „Auto“ steht für alltägliches Fahren, geringer Diesel-Verbrauch, hoher Fahrkomfort; „Sport“ für dynamischer Antrieb, schnellste Reaktion auf Befehle und „Traction“ für die beschleunigte Übertragung der Kraft an alle vier Räder. Doch egal, mit welcher Fahreinstellung der SUV am Vorabend abgestellt wurde, morgens fährt er immer im Allrad-Modus an. Entscheidet die Elektronik, dass wetter- oder straßenbedingt kein Vierradantrieb nötig ist, übernehmen dann die Vorderräder den Fahrbetrieb.

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