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Neue Mobilität

Ford: Autonome Paketzustellung

| Autor/ Redakteur: Elfriede Munsch/SP-X / Maximiliane Reichhardt

Die Auslieferung von Paketen auf der „letzten Meile“ soll künftig autonom erfolgen. Doch wie kommt die bestellte Ware vom Fahrzeug zum Kunden ins Haus oder in die Wohnung? Ford setzt auf einen „zweibeinigen“ Lösungsansatz.

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Digit wird im Ladeabteil eines autonom fahrenden Fahrzeugs platzsparend zusammengefaltet untergebracht und am Zielort automatisch ausgeladen.
Digit wird im Ladeabteil eines autonom fahrenden Fahrzeugs platzsparend zusammengefaltet untergebracht und am Zielort automatisch ausgeladen.
(Bild: Ford)

Wenn künftig das Fahrzeug eines Paketzustellers vor dem Haus parkt und es kurze Zeit später klingelt, muss nicht unbedingt ein Mensch vor der Türe stehen: Hersteller Ford testet in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Unternehmen Agility Robotics die persönliche Zustellung durch einen zweibeinigen Roboter namens Digit.

Menschliches Bewegungsmuster

Digit wird im Ladeabteil eines autonom fahrenden Fahrzeugs platzsparend zusammengefaltet untergebracht und am Zielort automatisch ausgeladen sowie entfaltet. Er kann bis zu 20 Kilogramm schwere Pakete vom Auto zum Bestimmungsort tragen. Da er über Lidar-Radar und mehrere Stereokameras verfügt, ist er in der Lage, Hindernisse zu erkennen und zu umgehen. Sein Bewegungsmuster ähnelt dem von Menschen – er kann also auch Treppensteigen und sich auch auf unwegsamem Gelände bewegen. Ob Digit tatsächlich in Serie gehen wird, ist aber unklar. Zurzeit testen viele Lieferdienste die Paketzustellung mittels Roboter oder Drohnen. Das soll vor allem dazu beitragen, Kosten und Zeit zu sparen.

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