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Ford streicht seine prominentesten Modelle

| Autor/ Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Maximiliane Reichhardt

Limousinen und Vans sind out, SUVs und Crossover in. Bei Ford fordert dieser Trend prominente Opfer.

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In dieser Form wird es den Mondeo künftig wohl nicht mehr geben.
In dieser Form wird es den Mondeo künftig wohl nicht mehr geben.
( Bild: Ford )

Ford wendet sich in Europa von den klassischen Pkw-Formaten ab. An die Stelle des als Limousine und Kombi angebotenen Mittelklassemodells Mondeo tritt laut einem Bericht des Magazins „Autocar“ ab dem Jahr 2021 ein großer Familien-Crossover, der gleichzeitig auch die Vans S-Max und Galaxy ersetzt. Das neue Modell dürfte Designmerkmale der populären SUV tragen, aber weniger hoch und wuchtig ausfallen. So soll sich der Kraftstoffverbrauch im Rahmen halten; auf Allradantrieb wird aus dem gleichen Grund wahrscheinlich verzichtet.

Ford: Strategiewechsel bei Focus?

Auch beim Kompaktmodell Focus steht ein Strategiewechsel an. Die für Mitte des kommenden Jahrzehnts erwartete neue Generation soll nicht mehr als klassische Limousine mit Steil- oder Stufenheck antreten, sondern ebenfalls zum Crossover-Modell werden.

Ford hatte die Transformation seiner europäischen Modellpalette Richtung SUV schon 2016 angekündigt. Neuestes Resultat der Strategie ist der für die zweite Jahreshälfte angekündigte Mini-Crossover Puma, der den bereits nicht mehr produzierten Van B-Max ersetzt. Im Gegenzug zur SUV-Offensive streicht Ford weniger profitable Modelle aus dem Programm, zuletzt etwa den Kleinstwagen Ka+ und den Kompakt-Van C-Max.

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