Neue Marke Chinesischer Smart-Bruder heißt Zeekr X

Von Andreas Wehner

Geely zeigt erste Fotos des dritten Modells der E-Automarke Zeekr. Der „X“ teilt sich viel Technik mit dem neuen Smart.

Der Zeekr X soll seine offizielle Premiere auf der Automesse in Schanghai im April feiern.
Der Zeekr X soll seine offizielle Premiere auf der Automesse in Schanghai im April feiern.
(Bild: Zeekr)

Das dritte Modell des erst 2021 gestarteten chinesischen Elektroautoherstellers Zeekr heißt „X“. Kurz nach den ersten Fotos eines getarnten Autos zeigte der Hersteller, der zum Geely-Konzern gehört, den kompakten Crossover ohne die Verschleierungsfolie.

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Anders als zunächst vermutet, kommt das Fahrzeug nicht unter dem Namen „003“ auf den Markt. Die beiden ersten Zeekr-Modelle, eine Limousine und ein bulliger Van, heißen „001“ und „009“. Die Abweichung von dieser Nomenklatur könnte ein weiteres Indiz dafür sein, dass das Auto als erstes Zeekr-Modell in Europa starten könnte.

Die Chinesen haben ihren Markteintritt für dieses Jahr angekündigt.Weitere Informationen gibt es dazu offiziell bisher nicht. Allerdings wäre ein – vermutlich relativ günstiges – Elektroauto in dieser Größe für den europäischen Markt prädestiniert. Mit den bisherigen beiden Zeekr-Modellen wären die europäischen Kunden wohl nicht so leicht zu begeistern.

Technik-Bruder von Smart #1 und Volvo EX30

Der Zeekr X steht auf der gleichen Basis wie der jüngst gestartete Smart #1, der ebenfalls von Geely in China hergestellt wird. Auf der so genannten SEA-Plattform (Scalable Electric Architecture) des Konzerns soll in diesem Jahr außerdem noch der Volvo EX30 an den Start gehen.

Offizielle technische Daten hat Zeekr noch nicht bekanntgegeben. Sie dürften sich jedoch am Smart #1 orientieren, der mit 2,75 Metern den gleichen Radstand hat. Allerdings ist der Zeekr X mit 4,45 Metern etwas länger, mit 1,57 Metern Höhe jedoch etwas flacher.

Sportversion mit Technik des Brabus-Smart?

Das Fabrikat verriet bereits, dass die Top-Version des Zeekr X Tempo 100 in weniger als vier Sekunden erreichen kann. Das deutet auf den gleichen Antrieb wie in der Brabus-Version des Smart #1 hin, die für den Standardsprint 3,9 Sekunden braucht. Der Sport-Smart kommt mit zwei Elektromotoren und 315 kW / 428 PS Leistung. Die Basisversion hat dagegen einen 200 kW/272 PS starken E-Motor, der die Hinterachse antreibt. In beiden Antriebsvarianten ist eine 66 kWh-Batterie verbaut.

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