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Zulieferer Hella baut globale Produktionskapazitäten bis 2019 aus

Redakteur: Jens Scheiner

Am Produktionsstandort Deutschland hat Hella das 20-millionste Lenkungssteuermodul für die elektrische Servolenkung produziert. In den kommenden Jahren plant der Zulieferer die Produktionskapazität nun weltweit auszubauen.

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Hella hat das 20-millionste Lenksteuerungsmodul für die elektrische Servolenkung produziert.
Hella hat das 20-millionste Lenksteuerungsmodul für die elektrische Servolenkung produziert.
(Bild: Hella)

Seit 2010 produziert Hella Lenksteuerungsmodule (Electronic Control Unit, ECU) für die elektrische Servolenkung (EPS, Electrical Power Steering). Am Produktionsstandort in Deutschland ist jetzt das 20-millionste Modul vom Band gelaufen. In den kommenden Jahren baut der Automobilzulieferer nach eigenen Angaben die Produktionskapazität für Lenksteuerungsmodule weltweit aus. Aktuell produziert das Unternehmen diese in Deutschland und China. Bis 2019 will Hella die Module auch in Rumänien, Mexiko, Brasilien und Indien produzieren.

Steuerungssysteme erleichtern nicht nur das Rangieren des Fahrzeuges und verbessern die Kraftstoffeffizienz, sondern bilden auch die Basis, diverse Funktionen für das automatisierte Fahren, wie Spurhalteassistenz oder automatisiertes Einparken, umzusetzen. Daher entwickelt der Automobilzulieferer seine Steuerungsmodule in einer Fail Operational Ausführung an. Das bedeutet, dass im Falle eines Fehlers in der Elektronik das System nicht abgeschaltet wird, sondern die Servounterstützung weiterhin funktioniert. Wie das Unternehmen mitteilte ist mit der Fail Operational Funktion das Steuerungsmodul für das automatisierte Fahren gemäß Level 4 geeignet. Nach der Definition des Berufsverbands der Automobilingenieure (Society of Automotive Engineers, SAE), ist auf diesem Level bei bestimmten Anwendungsfällen keine Interaktion seitens des Fahrers mehr erforderlich.

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