Zulieferer

Hella-Inkubator: Erstes Spin-off „Brighter AI“

| Redakteur: Svenja Gelowicz

Der in Berlin ansässige Inkubator von Hella hat sein erstes Spin-off lanciert: Das ausgegründete Start-up-Unternehmen heißt „Brighter AI“.
Der in Berlin ansässige Inkubator von Hella hat sein erstes Spin-off lanciert: Das ausgegründete Start-up-Unternehmen heißt „Brighter AI“. (Bild: Hella)

Der Inkubator des Autozulieferers Hella in Berlin hat ein Spin-off lanciert. Die Ausgründung „Brighter AI“ nutzt Deep Learning-Anwendungen, um aus Nachtaufnahmen von Infrarotkameras wirklichkeitsgetreue Tageslichtversionen zu rekonstruieren.

Hellas Berliner „Brutkasten“ hat ein Start-up ausgegründet: Brighter AI will ein Grundproblem der menschlichen Sicht lösen, nämlich das eingeschränkte Seh- und Reaktionsvermögen bei Dunkelheit. Mithilfe von Deep Learning-Anwendungen will das Spin-off aus Nachtaufnahmen von Infrarotkameras wirklichkeitsgetreue Tageslichtanwendungen rekonstruieren.

„Brighter AI“ nutzt Deep Learning-Anwendungen, um aus Nachtaufnahmen von Infrarotkameras wirklichkeitsgetreue Tageslichtversionen zu rekonstruieren.
„Brighter AI“ nutzt Deep Learning-Anwendungen, um aus Nachtaufnahmen von Infrarotkameras wirklichkeitsgetreue Tageslichtversionen zu rekonstruieren. (Bild: Brighter AI)

Fahrzeugumfeld in Tageslicht – bei Nachtfahrten

„Unser System wird bereits in der Sicherheitsbranche eingesetzt. Wir konzentrieren uns derzeit vor allem darauf, in diesem Bereich verschiedene Pilotprojekte erfolgreich durchzuführen“, sagt Marian Gläser, CEO von Brighter AI. „Die Technologie kann perspektivisch aber auch in anderen Anwendungsfällen zum Einsatz kommen, beispielsweise im Automotive-Bereich.“ So seien etwa digitale Rückspiegel denkbar, die das rückwärtige Fahrzeugumfeld bei Nachtfahren in Tageslicht erscheinen lassen, sowie Funktionen, die kamerabasierte Fahrassistenzsysteme optimieren.

Der Hella-Inkubator in Berlin

Entwickelt wurde die Basistechnologie im Hella-Inkubator in Berlin. Dort arbeitet ein interdisziplinäres Team aus über 15 Mitarbeitern an Branchen- und Technologietrends sowie neuen digitalen Geschäftsmodellen. Timon Rupp, Leiter des Hella-Inkubators: „Durch Ausgründungen wie Brighter AI können sich vielversprechende Technologien und Geschäftsmodelle im Rahmen eigenständiger Start-ups schnell im Markt etablieren.“

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