E-Mobilität Hitachi Astemo liefert E-Achsen an Honda

Von Claus-Peter Köth

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Der Zulieferer erhält einen Auftrag von Honda für integrierte E-Achsen. Damit steigt das Umsatzziel von Hitachi Astemo im Bereich Elektrifizierung für 2025 auf knapp drei Milliarden Euro.

Der Zulieferer Hitachi Astemo baut E-Achsen für neue Honda-Modelle.
Der Zulieferer Hitachi Astemo baut E-Achsen für neue Honda-Modelle.
(Bild: Hitachi Astemo)

Hitachi Astemo wurde von der Honda Motor Company beauftragt, bis 2026 elektrische Achsen für mittlere und große batterieelektrische Fahrzeuge zu fertigen. Der Zulieferer werde dabei als Systemintegrator auftreten. Das E-Achsen-System kombiniert laut Mitteilung einen Siliziumkarbid-Inverter, einen E-Motor mit quadratischem Draht sowie ein Getriebe eines Getriebeherstellers.

Hitachi Astemo reagiert nach eigenen Angaben auf die wachsende Nachfrage nach E-Achsen, indem es den Verkauf seiner selbst entwickelten elektrischen Achsen an verschiedene Automobilhersteller weltweit ausbaut. Außerdem wird das Unternehmen Motoren und Inverter für E-Achsen liefern, die von Automobil- und Getriebeherstellern montiert werden.

Aus vier Unternehmen entstanden

Dafür nutzt der Zulieferer Synergien aus den eigenen Reihen, allen voran aus der Fusion von Hitachi Automotive Systems mit den Honda-Gruppen Keihin, Showa und Nissin Kogyo im Jahr 2021. Aus dieser Fusion ist Hitachi Astemo mit weltweit 90.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervorgegangen.

Im vergangenen Jahr belegte Hitachi Rang 23 unter den weltweit größten Automobilzulieferern.

Einschließlich Forschung und Entwicklung will Hitachi Astemo speziell im Bereich Elektrifizierung zwei Milliarden Euro bis zum Geschäftsjahr 2025 investieren. Darüber hinaus soll der Umsatz auf knapp drei Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2025 gesteigert und bis zum Geschäftsjahr 2030 mehr als verdoppelt werden.

Hitachis Technik für E-Autos

Nach eigenen Angaben hat Hitachi Astemo in Zusammenarbeit mit der Entwicklungsabteilung von Hitachi Ltd. einen Wechselrichter mit hoher Leistungsdichte entwickelt. Dieser verfüge über ein Leistungsmodul mit Kühlung, eine kompakte Bauweise und einem speziellen Thermomanagement.

Der Mitteilung zufolge konnte sich der Zulieferer durch seine Jahrzehnte langen Erfahrungen im Bereich Motoren einen Wettbewerbsvorteil bei der Drehmomentdichte verschaffen – insbesondere bei Materialentwicklung, Analysemethoden, Geräuschreduzierung und Fertigungstechniken zur Herstellung von Magnetkreisen, die aus Magneten, elektromagnetischen Stahlblechen und Wicklungen bestehen. Des Weiteren bringe man seine Stärken als Systemintegrator bei der Optimierung von Steuerungssoftware für Motoren und Getriebe ein.

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