Markenausblick
Honda korrigiert Strategie: Kaum E-Autos und Kooperation mit Nissan

Aktualisiert am 13.08.2026 Von Mario Hommen/SP-X 1 min Lesedauer

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Milliardenbelastungen zwingen Hondas Autosparte zur Kurskorrektur: Elektroauto-Pläne werden gestutzt, Kooperationen sollen Kosten senken. Auch in Europa setzt der Konzern auf Profitabilität statt Masse.

In Europa verkleinert Honda sein Elektroangebot in mehrfacher Weise deutlich: Es gibt mit dem Super-N nur noch einen Stromer, der in Kei-Car-Klasse und vorerst zudem nur in Großbritannien antritt.(Bild:  Honda)
In Europa verkleinert Honda sein Elektroangebot in mehrfacher Weise deutlich: Es gibt mit dem Super-N nur noch einen Stromer, der in Kei-Car-Klasse und vorerst zudem nur in Großbritannien antritt.
(Bild: Honda)

Nach milliardenschweren Belastungen aus dem Elektroauto-Geschäft richtet Honda seine Strategie neu aus. Bei der Vorstellung der jüngsten Geschäftszahlen Anfang August in Tokio erläuterte der Konzern die globale Neuorientierung.

Für Nordamerika hat Honda bereits geplante Elektroautos gestrichen. Im laufenden Geschäftsjahr kalkuliert der Konzern mit weiteren Belastungen von 520 Milliarden Yen, umgerechnet ungefähr drei Milliarden Euro, im Zusammenhang mit der korrigierten Elektrifizierungsstrategie. Die derzeit bekannten Risiken sollen möglichst bis Ende März 2027 bilanziell abgearbeitet werden. An der Elektrifizierung hält Honda grundsätzlich fest, will Tempo und Umfang künftig jedoch stärker an der tatsächlichen Nachfrage ausrichten.

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