Autonomes Fahren Hype, Realität oder Nischenchance für Zulieferer?

Von Malte Broxtermann, Timo Littke 3 min Lesedauer

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Tech-Player bringen hochentwickelte KI-Modelle für ADAS und AD. Sie integrieren Infotainment, User Interface und Fahrfunktionen. Automobilzulieferer brauchen deshalb eine neue Ankerkompetenz.

Start-ups wie Wayve entwickeln Software-Stacks, die das automatisierte Fahren an neuen Orten erlauben – ohne vorheriges „einlernen“.(Bild:  Wayve)
Start-ups wie Wayve entwickeln Software-Stacks, die das automatisierte Fahren an neuen Orten erlauben – ohne vorheriges „einlernen“.
(Bild: Wayve)

Nach dem Durchbruch in generativer KI haben führende Tech-Player hochentwickelte KI-Modelle für Autonomous Driving (AD) und Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) in den Markt gebracht. Das ist revolutionär, da Vision-Language-Action-Modelle (VLA) heute bereits Infotainment, User Interface (UI) und Fahrfunktionen in einem Ansatz integrieren und so vormals getrennte Funktionssilos in einem einheitlichen Software-Stack bündeln. Dies zwingt insbesondere Automobilzulieferer die Frage auf, welche Chancen und Risiken daraus erwachsen.

Jeder „tradierte Player“ in diesem Bereich ist mittlerweile alarmiert! Denn hier spielen drei Dynamiken eine zentrale Rolle: (1) Zero-Shot-Fähigkeiten, (2) massive Technologieinvestitionen und (3) der frühe Einstieg in eine langfristige Marktentwicklung.