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Sicherheit Hyundai startet Rückrufe für Kona Elektro und Ioniq Hybrid

| Autor/ Redakteur: Niko Ganzer / Jens Scheiner

Bei dem rein batteriebetriebenen Hyundai-SUV droht eine Fehlfunktion des Airbags, bei der Hybridversion des Kompaktmodells ein Fahrzeugbrand. Insgesamt geht es weltweit um 64.000 Modelle.

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Beim Hyundai Ioniq Hybrid und Plug-in-Hybrid besteht Brandgefahr.
Beim Hyundai Ioniq Hybrid und Plug-in-Hybrid besteht Brandgefahr.
(Bild: »Automobil Industrie«/Jens Scheiner)

Hyundai hat zwei Rückrufe für die Modelle Kona Elektro sowie Ioniq Hybrid und Plug-in-Hybrid angekündigt. Beim rein batteriebetriebenen Kompakt-SUV bereitet das Airbag-Steuergerät Sorgen, beim Kompaktwagen mit dem Doppelherz die Stromrelaiseinheit. Insgesamt geht es weltweit um 64.000 Modelle der Koreaner.

Beim Kona Elektro aus dem Produktionszeitraum 9. Mai bis 19. Dezember 2018 könnte das Steuergerät aufgrund eines Softwarefehlers Aufprallsignale der Sensoren nicht erkennen. „Unter Umständen kann es vorkommen, dass bei einem Unfall die Airbags nicht ordnungsgemäß auslösen“, begründete der Sprecher das anstehende Update.

Es dauert den Angaben zufolge nur etwas über zehn Minuten und steht bei knapp 9.000 Fahrzeugen in Europa an, davon 1.445 in Deutschland. Unter den weltweit von der Aktion „81C101“ betroffenen 23.728 Einheiten befindet sich auch das Spitzenmodell „N“ der zweiten Veloster-Generation. Diese ist aber nicht auf unserem Kontinent im Angebot.

Brandgefahr beim Ioniq

Beim Rückruf „81C068“ geht es nur um den Ioniq Hybrid und Plug-in-Hybrid. Problemzone ist die so genannte Power Relay Assembly (PRA), die vor der Batteriebaugruppe sitzt und den Stromkreis zwischen Hochvoltbatterie und der Electronic Power Control Unit (EPCU) steuert. „Unter Umständen kann es vorkommen, dass das Hauptrelais zu lose sitzt. Es kann zu einer Überhitzung und in dessen Folge zu einem Brand kommen“, sagte der Sprecher.

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 Niko Ganzer

Niko Ganzer

freier Journalist und Blogger (kfz-rueckrufe.de)