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MHP-Studie

Industrie 4.0: Noch Luft nach oben

| Autor/ Redakteur: Christian Otto / Svenja Gelowicz

Von der vierten industriellen Revolution verspricht sich auch die Automobilindustrie viel – und scheint zumindest in Teilen gerüstet. Wirklich? Das „Industrie 4.0 Barometer“ von MHP zeigt: Vor allem strategische Schwächen lassen an der Industrie-4.0-Readiness zweifeln.

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Viele Unternehmen planen ihre Aktivitäten im Industrie 4.0-Kontext noch unstrukturiert und ohne standardisierte Methodik.
Viele Unternehmen planen ihre Aktivitäten im Industrie 4.0-Kontext noch unstrukturiert und ohne standardisierte Methodik.
(Bild: Siemens)

Weder Wolfsburg, noch Stuttgart oder München stehen in der letzten Aprilwoche im Fokus des produzierenden Gewerbes und damit auch der Automobilindustrie. Hannover heißt der Ort, an dem sich in einer Woche (ab 23. April) die internationalen Manager und Ingenieure auf der weltgrößten Industriemesse treffen. Dort können sie den kompletten Querschnitt technischer Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette begutachten – so die Organisatoren der Hannover Messe Industrie (HMI).

Ein Leitthema auch diesmal: die sogenannte Industrie 4.0. Der Begriff, der vor genau sieben Jahren auf der HMI geprägt wurde, bietet einen gewissen Interpretationsspielraum – ganz unterschiedliche Anwendungen lassen sich darunter zusammenfassen. In Hannover werden sie unter anderem im Rahmen der „Integrated Automation, Motion und Drives“ abgebildet. Sie ist eine von fünf Leitmessen, die zusammen die Vielfalt der Hannover Messe ergeben. Allein dort haben sich über 2.000 Aussteller mit mehr als 9.000 Produkten angemeldet.