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Internationale Zuliefererbörse eröffnet

| Redakteur: Thomas Günnel

Unter dem Motto „15 Jahre IZB“ eröffnete gestern (17. Oktober) die 9. Internationale Zuliefererbörse (IZB). Die Fachmesse gilt als Europas Gipfeltreffen der Automobilzulieferbranche.

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Am 17. Oktober öffnete die 9. Internationale Zuliefererbörse (IZB). Rund 800 Unternehmen aus 32 Nationen stellen ihre Neuheiten vor – darunter 46 Weltpremieren.
Am 17. Oktober öffnete die 9. Internationale Zuliefererbörse (IZB). Rund 800 Unternehmen aus 32 Nationen stellen ihre Neuheiten vor – darunter 46 Weltpremieren.
(Bild: Automobil Industrie/Thomas Günnel)

Die diesjährige Internationale Zuliefererbörse in Wolfsburg ist eröffnet. Rund 800 Unternehmen aus 32 Nationen stellen vom 18. bis zum 20. Oktober im Wolfsburger Allerpark ihre Produkt-, Produktions- und Prozessinnovationen vor: 111 Neuheiten, darunter 46 Weltpremieren meldet der Veranstalter. Erstmals nehmen in diesem Jahr Schweden, Finnland, Norwegen, Moldawien, Taiwan und die Slowakei teil. „Mit dem diesjährigen Schwerpunktthema ‚Digitalisierung der Mobilität‘ wollen wir wichtige Impulse für die Branche geben und auf diese Weise dabei mitwirken, die automobile Welt von Morgen zu entwerfen“, sagte von Ingelheim bei der Messe-Eröffnung am Abend des 17. Oktober. Die Digitalisierung werde die Automobilbranche nachhaltig verändern und viele der bisherigen Geschäftsmodelle von Herstellern und Zulieferern in Frage stellen. Eine Sonderausstellung in Halle 1 mit Unternehmen, die zum Teil erstmals in Wolfsburg ausstellen, wie Samsung, Sony, Sharp, Here und ASUS, demonstriert, dass Mobilität und IT stärker verschmelzen – und das daraus resultierende Innovationspotenzial.

Vielfältige Exponate

Die Vielfalt der ausgestellten Komponenten und Teile neben dem Thema Digitalisierung ist groß: Hoerbiger stellt zum Beispiel neuentwickelte Reibringe für Synchronisierungen in Pkw-Getrieben aus. Die Besonderheit: Der Reibbelag wird direkt auf den umgeformten Trägerring aufgebracht und zusammen mit diesem zum fertigen Synchronring ausgehärtet. Das Verfahren bringt laut Hersteller hohe Leistungsstärke, senkt die Herstellkosten und soll die Carbon-Technik auch für das Volumen-Segment interessant machen. Die Boge Rubber & Plastics Group, Anbieter für Schwingungstechnik und Kunststofflösungen, gibt einen Überblick über sein Produktportfolio der Bereiche Fahrwerk Pkw, Antriebsstrang und Kunststoff – jeweils mit Fokus auf NVH (Noise, Vibration, Harshness), also unerwünschte Störeffekte über Geräusche, Vibrationen und Rauhigkeit. Schock Metall, spezialisiert auf Führungssysteme, Spezialprofile und rollgeformte Bauteile, zeigt eine Auswahl jener Komponenten, die für den Nutzer meist unsichtbar montiert dafür sorgen, dass der vorhandene (Stau-)Raum im Fahrzeug möglichst optimal nutzbar ist. AVL ist erstmals auf der IZB. Das österreichische Unternehmen zeigt Konzepte zur Elektrifizierung des Antriebsstrangs, zu Simulationen im Entwicklungsprozess und zu individuellem Kalibrierdatenmanagement.

Dank an „Stammkunden“

Die Messe eröffnete Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Wolfsburg AG, gemeinsam mit den IZB-Schirmherren:

  • Dr. Francisco Javier Garcia Sanz, Vorstand der Volkswagen AG für den Geschäftsbereich Beschaffung
  • Klaus Mohrs, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg
  • Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider
  • Uwe Fritsch, Vorsitzender des Betriebsrats im Werk Braunschweig der Volkswagen AG
  • Julius von Ingelheim, Sprecher des Vorstands der Wolfsburg AG

Bei sieben Unternehmen bedankte sich Thomas Krause, Vorstand der Wolfsburg AG, im Rahmen der Eröffnung: Coroplast, Denso, Dräxlmaier, InPro electric, Kromberg & Schubert, Projektron und Schnellecke Logistics haben seit dem Jahr 2001 auf jeder IZB ausgestellt.

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