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Koenigsegg Regera „KNC“: Carbonlook inklusive

| Autor / Redakteur: Max Friedhoff/SP-X / Jens Scheiner

Koenigsegg hat einen Regera gebaut, der eine Karosserie aus unverkleidetem Carbon trägt.
Koenigsegg hat einen Regera gebaut, der eine Karosserie aus unverkleidetem Carbon trägt. (Bild: Keno Zache)

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Koenigsegg hat einen „nackten“ Regera gebaut, der eine Karosserie aus unverkleidetem Carbon trägt. Das spart Gewicht, aber nicht nur.

Schon ein „normaler“ Koenigsegg Regera ist ein echter Hingucker. Das schwedische Hypercar mit 1.100 kW/1.509 PS und einem maximalen Drehmoment von 2.000 Newtonmeter kann nicht nur in knapp über zehn Sekunden auf Tempo 300 und weiter bis 410 km/h beschleunigen, es sieht auch genau nach diesem Tempo aus. Nun hat der Kleinserienhersteller eines der 80 (natürlich bereits ausverkauften) Exemplare für den schweizer Kunden und Koenigsegg-Händler „Carage“ in Luzern in sein hauseigenes „KNC“-Kleid gehüllt, was diesen Regera noch einmal spezieller macht.

Die Abkürzung KNC steht für „Koenigsegg Naked Carbon“ und beschreibt eine Kohlefaser-Karosse, die nicht mit einer Lackfarbe bedeckt wird, sondern die Webstruktur des leichten Werkstoffes offen zur Schau stellt. Der Fertigungsprozess einer solchen Außenhaut ist sehr aufwendig, alle Teile müssen nach der Herstellung von Hand bearbeitet werden. Wie groß der Aufpreis für die KNC-Optik ist, verrät Koenigsegg nicht. Der Grundpreis für einen Regera liegt allerdings schon bei rund 2,1 Millionen Euro.

Gewichtsvorteil von 20 Kilogramm

Im Endeffekt sparen die zusätzliche Schleifarbeit und der fehlende Lack zwar nur 20 Kilogramm, dafür profitiert der Regera aber optisch außerordentlich. Außerdem sollen die KNC-Teile weniger anfällig gegen Kratzer sein und Temperaturen von der Antarktis bis zur Sahara aushalten. Dazu hat das Unternehmen diverse Karosserieteile über mehrere Jahre extremsten Wetterbedingungen ausgesetzt und sich erst dann zur Serienfertigung entschieden.

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