Lenksysteme Kooperation von NSK und Volkswagen trägt erste Früchte

Redakteur: Tanja Schmitt

VW und NSK haben gemeinsam eine elektrische Servolenkung für Elektrofahrzeuge entwickelt.

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Im Bild das F&E-Zentrum in Fujisawa, wo NSK seine Entwicklungsarbeit leistete.
Im Bild das F&E-Zentrum in Fujisawa, wo NSK seine Entwicklungsarbeit leistete.
(Bild: NSK)

Seit Juni 2019 arbeiten VW und der japanische Automobilzulieferer NSK im Bereich Lenksysteme zusammen. Erstes Ergebnis der Kooperation: eine elektrische Servolenkung (EPS), die von NSK gefertigt wird. Daran haben Teams aus Japan und Deutschland zwei Jahre lang entwickelt. Die Single-Pinion-Lenkung für größere Fahrzeuge wird in den Elektrofahrzeugen der MEB-Plattform eingesetzt. Die Lenkung wird in einem NSK-Werk in China produziert werden, der Serienstart ist für 2023 geplant.

Über NSK

NSK wurde 1916 gegründet, der Hauptsitz befindet sich in Tokio. Laut eigenen Angaben arbeiten weltweit über 30.000 Mitarbeiter für den Wälzlagerhersteller. Neben Wälzlagertypen fertigt das Unternehmen Gehäuselager, Lineartechnik, Radlagereinheiten, Getriebe- und Motorlager sowie Lenksysteme. In der aktuellen Liste der 100 größten Automobilzulieferer der Welt von »Automobil Industrie« liegt NSK auf Platz 57. Der Umsatz im Jahr 2019 liegt bei knapp fünf Milliarden Euro (2018: 5,6 Milliarden Euro).

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