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Leichtbau-Gipfel 2017 Leichtbaugipfel: Neue Fahrzeugkonzepte entwickeln

| Redakteur: Thomas Günnel

Die Elektromobilität stellt die Automobilindustrie vor neue Herausforderungen – vor allem bei Antriebsstrang- und Leichtbaulösungen. Altair zeigt auf dem Leichtbaugipfel in Würzburg, wie sich diese Anforderungen bereits in der Entwicklung berücksichtigen lassen.

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Altair zeigt auf dem Leichtbaugipfel in Würzburg, wie sich Anforderungen der Elektromobilität an Leichtbau bereits in der Entwicklung berücksichtigen lassen.
Altair zeigt auf dem Leichtbaugipfel in Würzburg, wie sich Anforderungen der Elektromobilität an Leichtbau bereits in der Entwicklung berücksichtigen lassen.
(Bild: Altair)

Auf dem Leichtbaugipfel 2017 in Würzburg präsentiert Altair seine Lösungen für den automobilen Leichtbau und E-Mobility. Ein zentrales Element der Konzepte ist es, mit simulationsgetriebenen Entwicklungsmethoden den Konstruktionsprozess zu unterstützen – im Mittelpunkt steht dabei die Optimierung, die Konstruktionsalternativen erlaubt. Die einzelnen CAE-Disziplinen und die CAE- und Konstruktionsabteilungen müssen dazu laut Altair erheblich früher zusammenarbeiten und Entwicklungsattribute, wie Gewichtsziele, NHV- oder Crashanforderungen simultan bearbeiten. Dies ermöglichen multidisziplinäre Optimierungsmethoden.

Dreistufiger Entwicklungsprozess

Integraler Bestandteil der Methode ist der „C123“ genannte, dreistufige Prozess, der die Konzeptentwicklung von Fahrzeugarchitekturen, Plattformen und Karosserien unterstützt. Der Prozess beginnt bereits in der frühen Konzeptphase, sobald Bauraum- und Design-Konzepte verfügbar sind. In C1 definieren die Entwickler die Lastpfade und Randbedingungen aus den Bereichen Crash, NVH, Haltbarkeit und Missbrauchslast. In Phase C2 entsteht ein Balkenmodell, dessen Balkeneigenschaften denen der Karosserierohbau (Body in White)-Querschnitte entsprechen, um so die richtige Dimensionierung zu finden. Die gleiche Strategie kommt zum Einsatz, um die Dimensionierung der Verbindungselemente und -stellen zu ermitteln. In Phase C3 wird dieses Modell mittels optimierungsbasierten Konstruktionsiterationen und kontinuierlicher Verifikation weiter bearbeitet und verfeinert. Altair bietet zudem Werkzeuge für die modellbasierte Entwicklung elektrischer Antriebsstränge. So lassen sich Steuerung und Aktuatoren optimal auslegen und der Antriebsstrang zum Beispiel hinsichtlich Energieeffizienz und elektromagnetischer Verträglichkeit optimieren.

Weitere konkrete Anwendungsbeispiele, Vorträge und persönliche Gespräche zum automobilen Leichtbau stehen im Mittelpunkt des »Automobil Industrie«-Leichtbaugipfel am 9. und 10. März in Würzburg: www.leichtbau-gipfel.de Jetzt anmelden!

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