Automatisiertes Fahren „Level 4 im Lkw kommt schneller als Level 3 im Pkw“

Von Sven Prawitz

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Der Nutzfahrzeugmarkt wird ein wesentliches Einsatzfeld für hochautomatisierte Systeme sein. Dessen sind sich Experten einig. Pkw-Fahrer werden sich bald die Straße mit fahrerlosen Lkw teilen.

ZF zeigte diesen Sommer eine fahrerlose Hub-to-Hub-Anwendung. Der Lkw kann bis zu 80 km/h fahren.
ZF zeigte diesen Sommer eine fahrerlose Hub-to-Hub-Anwendung. Der Lkw kann bis zu 80 km/h fahren.
(Bild: ZF)

In Deutschland ist das automatisierte Fahren meist mit dem privat genutzten Pkw verbunden. Vielleicht ist dies dem Hersteller Tesla geschuldet: Er nutzte sehr früh den Begriff des Autopiloten, auch wenn die Technik ein Assistenzsystem ist. Mercedes ist nun mit seinem Autobahnpiloten (Level 3) auf den Markt gekommen. Allerdings bleibt er jenen vorbehalten, die sich eine S-Klasse leisten können. Die beiden chinesischen Start-ups Nio und Xpeng wollen ebenfalls fortschrittliche Systeme entwickeln, die Pkw völlig automatisiert bewegen können.

Über automatisierte Lkw wird dabei kaum gesprochen – allenfalls wenn es um Platooning geht: eine Kolonne aus mehreren Lkw, für die es lediglich einen Fahrer braucht. Dass automatisierte Nutzfahrzeuge in der öffentlichen Wahrnehmung weniger präsent sind, liegt vielleicht an dem Kriechgang, mit dem die Fahrzeuge der vielen Shuttle-Projekte über die Straße tingeln. Wenig spektakulär – und kaum vorstellbar, dass sich mit solchen Fahrzeugen Geld verdienen lässt.

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