Projekt OpMoSi Lithium-Ionen-Batterien: Partner wollen bessere Anoden entwickeln

Von Jens Rehberg

Ein Konsortium aus vier österreichischen Unternehmen will die Ladungsdichte und die Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien deutlich steigern. Ihre Fertigung soll zudem weniger kosten.

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Vier österreichische Unternehmen wollen Lithium-Ionen-Batterien spürbar verbessern. Im Bild: Die Fertigung von Hochvoltbatterien für den BMW iX im Werk in Dingolfing.
Vier österreichische Unternehmen wollen Lithium-Ionen-Batterien spürbar verbessern. Im Bild: Die Fertigung von Hochvoltbatterien für den BMW iX im Werk in Dingolfing.
(Bild: Tom Kirkpatrick/BMW)

Die Virtual Vehicle Research GmbH, die Materials Center Leoben Forschung GmbH, Varta Innovation und AVL List kooperieren im Projekt „OpMoSi“ zur Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Technologie. Das koordinierende Institut, Virtual Vehicle Research, benannte am Dienstag (20. April) das Projektziel: eine um 20 bis 30 Prozent gesteigerte Energiedichte von Zellen bei 1.000 Ladungen.

Zentrale Neuerung sollen Silizium-Kohlenstoff-Anoden sein, sogenannte „Hollow Core Shell“-Silizium-Kohlenstoff-Anoden. Sie haben eine fast vierfache Anodenkapazität verglichen mit herkömmlichen Anoden; bei hoher Stabilität. So wollen die Projektpartner das bisherige Stabilitätsproblem von bekannten Silizium-Technologien lösen und höhere Kapazitäten als mit Standard-Graphit-Anoden erreichen.

Außerdem sollen mit den Silizium-Kohlenstoff-Anoden die Kosten für bessere Lithium-Ionen-Batterien sinken, die Produktion soll ressourcenschonender sein. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mit 2,7 Millionen Euro unterstützt.

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