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Wirtschaft Lohscheller: „Möglichkeiten für Opel in China“

Redakteur: Svenja Gelowicz

Opel-Chef Michael Lohscheller sieht sich den weltweit größten Automarkt aktuell genau an. Die Marke stünde „wetterfest“ da, die europäischen CO2-Ziele für das laufende Jahr werde Opel erreichen.

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Opel-Chef Michael Lohscheller.
Opel-Chef Michael Lohscheller.
(Bild: Opel)

Michael Lohscheller, Chef vom Autobauer Opel, erwägt „Möglichkeiten“ für seine Marke im weltgrößten Automarkt China. „Wir schauen das uns im Detail an“, so der Manager beim virtuellen „Auto-Gipfel“ von „Handelsblatt“. Die Marke stünde wirtschaftlich „wetterfest“ im Sattel, was auch daran liege, dass Opel im aktuellen Jahr keine CO2-Strafen in Europa zahlen müsse. „Wir werden dieses Jahr die Flottenziele erreichen und können andere Dinge mit dem Geld machen. Das ist ein wichtiger Erfolg“, so Lohscheller.

Intern spreche man daher von einer neuen Währung, wenn es um CO2 geht. „Das Thema wird uns viele Jahre begleiten“, sagte der Opel-Chef. Und seitens Opel wolle man einen großen Teil beitragen.

Dafür zieht Lohscheller vor allem das Produktportfolio von Opel heran. Der Autobauer elektrifiziert sein gesamtes Portfolio, im Jahr 2024 soll das Vorhaben abgeschlossen sein. Den Opel Adam habe man aus CO2-Gründen eingestellt. Lohscheller sieht Opel auf einem guten Weg, auch bei den Auftragseingängen. „Die Anzahl der Veränderungen werden zunehmen“, sagte Lohscheller. Man dürfe Probleme nicht auf die lange Bank schieben.

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