Elektromobilität Magna baut mit israelischem Start-up Elektroautos

Redakteur: Tanja Schmitt

Der Elektroauto-Markt wächst. Der kanadische Zulieferer Magna arbeitet deshalb jetzt mit einem israelischen Start-up zusammen – und will modulare E-Fahrzeuge herstellen.

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Die Skateboard-Plattform von REE lässt sich variabel einsetzen.
Die Skateboard-Plattform von REE lässt sich variabel einsetzen.
(Bild: REE)

Magna hat sich mit dem israelischen Start-up REE Automotive zusammengetan. Der Plan: gemeinsam E-Autos zu bauen. Die Fahrzeuge basieren auf REEs Elektro-Plattform, einer sogenannten Skateboard-Plattform. Da sich die Batterien im Unterboden und die Elektromotoren an den Achsen befinden, gibt es mehr Platz – für Passagiere und Ladung.

Die Plattform ist zudem flexibel, sie eignet sich für unterschiedliche Fahrzeugmodelle und lässt sich auf die jeweilige Länge, Breite und Höhe anpassen. Beim Antrieb können die Kunden zwischen Front-, Heck- und Allradantrieb, Batterie- und Brennstoffzelle wählen.

Die Unternehmen adressieren damit nach eigenen Angaben Tech-Unternehmen und „neue Akteure der Elektromobilität. Auf den Markt kommen sollen die Fahrzeuge unter der Marke „Powered by REE“.

Magna ist zudem in einem weiteren E-Auto-Projekt aktiv. Die Kanadier wollen im nächsten Jahr mit der Produktion des Fisker Ocean beginnen.

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